Panikmache nach Schulschluss wegen Lehrstellen verantwortungslos

Situation besser als im Vorjahr - Arbeiterkammer will nur sündteures Auffangnetz beibehalten

Wien(PWK) "Alle Jahre wieder nach Schulschluss versucht die Arbeitgeberseite Panik wegen angeblich fehlender Lehrstellen zu verbreiten und malt Horrorszenarien von Tausenden Jugendlichen, die keine Lehrstelle finden, an die Wand, um letzten Endes im Herbst selbst eine Entspannung am Lehrstellenmarkt zugeben zu müssen", stellt der Leiter der Abteilung Bildungspolitik und Wissenschaft, Alfred Duschanek, zu den Aussagen von AK-Präsident Tumpel zur Fortsetzung des Auffangnetzes fest. "Es ist doch nur logisch, dass unmittelbar nach Schulschluss noch nicht alle Jugendlichen einen Lehrplatz haben", so Duschanek.

Der Zusammenhang der AK-Aussagen mit der richtigen Entscheidung der Regierung, das sündteure Auffangnetz endlich abzuschaffen, sei nach Ansicht Duschaneks offensichtlich. "Nach welchen Informationen die AK Zahlen lanciert, wissen wir nicht. Wir orientieren uns an der offiziellen AMS-Statistik, die per Ende Juni 769 weniger Lehrstellensuchende und 1.056 mehr Lehrstellenangebote verzeichnet. Noch aussagekräftiger ist für uns allerdings die Zahl der neu eingelangten Lehrverträge per Ende Juni 2000, die mit 13.242 ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichten. Es zeigt sich also, dass die Wirtschaftskammer mit ihrem Konzept zur Schaffung neuer Lehrberufe und zur Entlastung der Ausbildungsbetriebe am richtigen Weg ist", erklärt Duschanek. (pt)

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