ARBÖ: Sommerreiseverordnung kein Erfolg

A2 Südautobahn endet für Infrastrukturministerium beim Packsattel

Wien (ARBÖ) - Die Sommerreiseverordnung, die laut Infrastrukturministerium mit Verspätung am 8. Juli in Kraft treten soll, kann nach Meinung des ARBÖ wahrlich nicht bejubelt werden.

Bisher hat das Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr
in den vergangenen Jahren eine Ferienreiseverordnung erlassen, welche im Jahr 1999 bereits eine zeitliche Erstreckung über 12 Wochen aufwies. Die "Sommerreiseverordnung 2000" hingegen sieht
nur mehr acht Samstage, an denen in der Zeit von 8 bis 15 Uhr -zusätzlich zum bestehenden Wochenendfahrverbot ein Fahrverbot -
mit Lastkraftwagen oder Sattelkraftfahrzeugen mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen und von Lastkraftwagen mit Anhängern, bei denen die Summe der höchstzulässigen Gesamtgewichte beider Fahrzeuge mehr als 7,5 Tonnen beträgt, auf bestimmten Strecken verordnet wird.

Auch der ARBÖ-Forderung nach Aufnahme der A2 Südautobahn und der A9-Pyhrnautobahn mit deren gesamten Verlauf, wurde nicht voll Rechnung getragen. In der Sommerreiseverordnung 2000 wird die A2 Südautobahn lediglich bis zur Anschlussstelle Packsattel aufgenommen, der A2-Streckenabschnitt in Kärnten ist davon nicht betroffen.

Nach Meinung der ARBÖ-Verkehrsexperten ist die Sommerreiseverordnung 2000 im Interesse der Kraftfahrer und Verkehrssicherheit nicht ausreichend.

Welche Gründe sprechen dafür, dass nunmehr auch die Samstage am 2. und
9. September nicht erfasst werden? Sind die Unterlagen eindeutig, dass an diesen Wochenenden kein gleichartig zu beachtender Urlaubsreiseverkehr stattfindet? Eine Darstellung des ARBÖ über die Ferienzeiten in den Nachbarstaaten findet man unter der APA OGS-Grafik "Ferienkalender 2000" vom 03.11.1999. Denn an den von
der Sommerreiseverordnung nicht erfassten Wochenenden wird von den ARBÖ-Verkehrsexperten ebenfalls starker Reiseverkehr bzw. Rückreiseverkehr erwartet.

"Damit wird die Zielsetzung der bisherigen
Ferienreiseverordnung zur Verlängerung des Wochenendfahrverbotes
im erforderlichen Umfang nicht Rechnung getragen. Mit der "Sommerreiseverordnung 2000" erfolgt eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit und dem erhöhtem Stau- und Unfallrisiko an vier Wochenenden wird nicht entgegengewirkt", kritisiert der ARBÖ.

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