EUREKA als Tor zum europäischen Forschungsraum

Österreichische Unternehmen an 12 neuen EUREKA-Projekten und 4 Clustersubprojekten beteiligt

Wien (PWK563) - Auf der Ministerkonferenz der europäischen Initiative für marktnahe Forschung und Entwicklung EUREKA in Hannover forderten die europäischen für Forschung und Technologie zuständigen Minister mehr Koordination bei den nationalen Fördersystemen, eine bessere Projektfinanzierung sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit den anderen europäischen Forschungsprogrammen, dem EU-Rahmenprogramm und COST. EUREKA wird als Tor zum europäischen Forschungsraum angesehen. Israel als erstes nicht europäisches Land sowie Kroatien und Lettland wurden auf der Konferenz als neue Mitglieder aufgenommen. Damit erhöhte sich die Zahl der EUREKA Mitglieder inklusive EU-Kommission auf 30.

164 neue Forschungsprojekte, 3 Clusterprojekte und 1 Umbrella-Projekt mit Gesamtkosten von 426 Mio Euro wurden in Hannover beschlossen. Dazu kommen 33 neue Cluster-Subprojekte mit Kosten von 437 Mio Euro. Der EUREKA-Projektbestand erreichte 705 laufende Projekte. Die durchschnittlichen Projektkosten stiegen auf 3,36 Mio Euro.

Österreichische Unternehmen sind an insgesamt 12 neuen EUREKA-Projekten sowie an 4 Clustersubprojekten beteiligt. Der österreichische Kostenanteil beträgt 110 Mio Schilling. Österreichische Beteiligungen an EUREKA-Projekten werden hauptsächlich vom FFF (Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft) gefördert. Der FFF fördert EUREKA-Projekte im Rahmen eines eigenen Schwerpunktprogramms besser als nationale Projekte. Dafür stehen österreichischen Unternehmen 80 Mio Schilling pro Jahr zur Verfügung.

Als herausragendes Projekt des EUREKA-Jahres unter deutschem Vorsitz ist das strategische Clusterprojekt MEDEA PLUS zu bezeichnen, welches die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Mikroelektronikindustrie gegenüber USA und Japan in den nächsten Jahren weiter stärken soll. Die Kosten des bis 2007 laufenden Projekts werden auf 500 Mio Euro pro Jahr geschätzt. Österreich ist bisher mit AMS, Infineon-Villach und IMS an dem Großprojekt beteiligt. Für Österreich ist weiters der Umbrella LOGCHAIN, in dem Projekte zur Entwicklung neuer Logistik für den europäischen Ost-West- und Nord-Süd Verkehr generiert werden sollen, ebenfalls von großer Bedeutung. Der Schwerpunkt des kommenden EUREKA-Jahres unter spanischem Vorsitz wird im Dienstleistungsbereich liegen. Insbesondere sollen dann Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Tourismus forciert werden. (pt)

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