Weitere Maßnahmen zur Städtekooperation Wien-Bratislava

Wien, (OTS) Nur 50 Kilometer von Wien entfernt liegt die Hauptstadt eines jener Staaten, die bei einer künftigen EU-Erweiterung gute Chancen haben: Bratislava/Preßburg, die
Hauptstadt der Slowakei, gehört zu jenen Städten, mit denen Wien Stadttechnologie-Abkommen geschlossen hat. Diese Abkommen - im Ostbereich außer mit Bratislava mit Ljubljana, Budapest, geplant auch mit Zagreb - sollen einerseits Wiener Know How etwa auf dem Gebiet Umwelttechnik vermitteln, andererseits die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Verkehrsinfrastruktur, bei Natur- und Umweltschutz usw. fördern.

Wesentliche Schwerpunkte in der Zusammenarbeit mit
Bratislava, wie sie vergangene Woche bei einer Kooperationssitzung in Wien mit VertreterInnen beider Städte behandelt wurden, sind u.a.

o Metro in Bratislava - dazu soll es eine Studie geben, die einen

Systemvergleich U-Bahn, Straßenbahn, Bus in wirtschaftlicher Hinsicht enthält. Diese Studie soll eine Grundlage für die Entscheidung über eine eventuelle Metro in Bratislava
darstellen.
o Beide Städte arbeiten an konkreten gemeinsamen Projekten, die u.a.

die regionale Entwicklung und die kommunalen Technologien betreffen. Dazu gehören die Fragen Verkehr, grenzüberschreitende regionale Projekte, Stadtentwicklung, technische Infrastruktur, Umweltthemen (Abfall, Wasser, Luft, Lärm, Ablagerungen). Ebenso stehen grenzüberschreitende Projekte - wie ein eventueller Verkehrsverbund Wien-Bratislava - und EU-Fonds auf dem Programm.****

Eines der Beispiele für die Zusammenarbeit im Bereich Umwelt ist die geplante Sanierung der bestehenden Kanalisation in einem Teil Bratislavas. Mit Unterstützung der Wiener Kanalbauexperten wird ein gemeinsames Projekt erstellt und bei der EU zur Förderung eingereicht wird.

o Gemeinsame Kommission für grenzüberschreitende regionale

Zusammenarbeit - alle Projekte und Initiativen von Magistratsabteilungen, die diese gemeinsame Arbeit über die Landesgrenzen hinweg betreffen, sollen im Interesse der Koordinierung in dieser Kommission konzentriert werden
o Stadtabgeordnete aus Bratislava sollen im Hinblick auf die

Auswirkungen, die ein EU-Beitritt mit der Umsetzung von EU-Recht und EU-Richtlinien auf Städte/Länder hat, in Wien geschult werden
o ebenso sind Studienaufenthalte von MitarbeiterInnen des
Magistrats

von Bratislava in Wien, aber auch im Wien-Haus in Brüssel, geplant. In Wien sollen die ExpertInnen aus der slowakischen Hauptstadt u.a. im Bereich Stadtplanung und Umwelt tätig sein.

Geleitet wurde die Kooperationssitzung von Dr. Jozef Klimko, Berater der Bürgermeisters von Bratislava und Botschafter der Slowakei und vom Wiener Stadtbaudirektor Dipl.Ing. Gerhard Weber. (Schluss) hrs

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