Internationale Gemeinschaft engagierter Wissenschaftler verabschiedet Deklaration von Durban und bekräftigt, dass HIV die Ursache von Aids ist

Washington (ots-PRNewswire) - Beispiellose Manifestation der
Einheit erscheint am 6. Juli 2000 in der "Nature".

Mehr als 5000 Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben sich zusammengefunden, um eine machtvolle Erklärung vorzubereiten, in der es heißt, dass HIV Aids verursacht und dass intensive Bemühungen zur Eindämmung von HIV-Infektionen der beste Weg sind, die Aids-Pandemie auf der Welt zum Stehen zu bringen.

Die beispiellose Verlautbarung, die den Namen Deklaration von Durban trägt, stellt eine definitive Erklärung eines spontanen Ad-hoc-Zusammenschlusses führender Wissenschaftler und Ärzte der Welt dar, darunter Aids-Forscher und -Behandler aus mehr als 50 Ländern und fünf Kontinenten. Ihre Veröffentlichung erfolgt am 6. Juli 2000 im international führenden Wissenschaftsmagazin "Nature".

Unter Heranziehung zahlreicher Publikationen in der wissenschaftlichen Literatur rufen die Autoren und Unterzeichner zu einem sofortigen Ende der Debatte über die grundlegende Kausalbeziehung zwischen HIV und Aids auf und merken an, dass es "unzählige Menschenleben kosten" wird, wenn eine lautstarke Minderheit weiterhin leugnet, dass HIV Aids verursacht.

Die Bezeichnung "Deklaration von Durban bezieht sich auf Durban in Südafrika, Veranstaltungsort der 13. Internationalen Aids-Konferenz, die am 9. Juli 2000 beginnt. Die Deklaration von Durban bekräftigt, dass der wissenschaftliche Beweis zur Unterstützung des Zusammenhangs zwischen HIV und Aids "klar, erschöpfend und eindeutig" ist. Sie betont, dass die Daten, die in vielen Jahren durch die HIV/Aids-Forschung zusammengetragen worden sind, genau die gleichen Kriterien erfüllen wie die über andere Viruserkrankungen wie Polio, Masern und Pocken.

Der Entwurf der Deklaration stammt von einem internationalen Team aus den Reihen des mehr als 250 Mitglieder zählenden Komitees der gemeinsamen Erklärung durch die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft, das zu dem einzigen Zweck gebildet wurde, die Deklaration von Durban zu verfassen. Unter den 5.000 Unterzeichnern der Deklaration von Durban befinden sich 11 Nobelpreisträger sowie Direktoren von führenden Forschungsinstituten und Präsidenten von Akademien und medizinischen Gesellschaften, von denen insbesondere die National Academy of Science aus den USA, die Royal Society of London, die britische Academy of Medical Sciences, das Institute Pasteur, das Max-Planck-Institut, das Institute of Medicine aus den USA, die European Molecular Biology Organization, die AIDS Society of India, das National Institute for Virology in Südafrika, die Southern African HIV Clinicians Society sowie die Médecins du Monde genannt seien.

Das Komitee der gemeinsamen Erklärung würdigte zwar, dass pharmazeutische Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung von gegen HIV wirkenden Medikamenten geleistet haben, am Entwurf oder an der Unterzeichnung der Deklaration waren jedoch keine Wissenschaftler aus der Industrie beteiligt.

"Die Ursache von Aids wurde wissenschaftlich vor langer Zeit erkannt und bestätigt," so Dr. med. Philippa Musoke, eine Kinderärztin in der gemeinsamen Forschungseinrichtung der Makerere-Universität und der Johns-Hopkins-Universität in Kampala, Uganda. "Wir wissen, dass wir Aids aufhalten können, wenn wir die Übertragung von HIV stoppen. Unser Problem ist es nun, diese Kenntnis so schnell wie möglich zu nutzen, um der Weiterverbreitung von HIV von Mensch zu Mensch und von der Mutter auf das Kind vorzubeugen."

Die Deklaration von Durban kommt zu einer Zeit, da in den weniger als 20 Jahren seit dem ersten Auftauchen der Krankheit bereits 19 Millionen Menschen an Aids gestorben sind. Mehr als 34 Millionen Menschen leben heute mit HIV/Aids, davon 24 Millionen im Afrika südlich der Sahara. Die Epidemie hat erhebliche Konsequenzen für künftige Generationen. Nach Schätzungen des Aids-Programms der Vereinten Nationen (UNAIDS) wird die Hälfte aller 15-jährigen Jugendlichen in den am schwersten von Aids betroffenen afrikanischen Ländern an der Krankheit sterben, selbst wenn die Infektionsrate in den nächsten Jahren nachlässt.

"Die heute in Afrika hemmungslos wütende Aids-Epidemie wird ihr Pendant in Indien finden, wenn es uns nicht gelingt, ausgedehnte Vorsorgeprogramme ins Leben zu rufen," so Professor Dr. med. Dr. phil. N.M. Samuel, Präsident der AIDS Society of India. "Die mächtigste Waffe, die wir in unserem Kampf gegen diese Krankheit haben, ist das Wissen darum, dass Aids durch HIV verursacht wird. Wenn es uns gelingt, der Übertragung von HIV Einhalt zu gebieten, können wir die Verbreitung von Aids aufhalten."

Die Deklaration führt die folgenden grundlegenden wissenschaftlichen Beobachtungen auf, die in den letzten zwei Jahrzehnten in Bezug auf die Rolle von HIV als Verursacher von Aids gemacht worden sind:

Menschen mit Aids sind unabhängig davon, wo sie leben, mit HIV infiziert.

Im Labor infiziert HIV die CD4-Lymphozyten. Dabei handelt es sich um die Schlüssel-Immunzellen, die die Immun-Antwort des Körpers auf eine Infektion koordinieren. Genau dieser Typ von weißen Blutzellen erschöpft sich bei allen Menschen mit Aids.

Personen, die HIV-kontaminiertes Blut bzw. Blutprodukte erhalten, bilden Aids aus, während dies bei Personen, die nicht verseuchtes bzw. kontrolliertes Blut erhalten, nicht der Fall ist.

"Die Deklaration von Durban ist nicht einfach nur das Bemühen, unmittelbar auf eine Handvoll Unverbesserlicher zu reagieren, die weiterhin alle Beweise bestreiten, dass HIV Aids verursacht", so Prof. Dr. med. Neal Nathanson, Direktor des Aids-Forschungsbüros am National Institutes of Health (USA).

"Sie ist so geschrieben, dass die Debatte durch sie in den Augen der Welt klar und bestimmt beendet wird. Die Deklaration sollte jeden, der vielleicht noch daran zweifelt, davon überzeugen, dass wir die Ursache von Aids kennen und dass dieses Wissen die Grundlage für all unsere Bemühungen ist, Aids zu behandeln und HIV-Infektionen zu verhüten."

Die Deklaration unterstreicht, dass "in dieser globalen Krise der Verhütung von HIV-Infektionen im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit im Weltmaßstab oberste Priorität eingeräumt werden muss." Sie endet mit einem Aufruf zu einer konzertierten Aktion, um die Verbreitung von HIV einzudämmen und die Epidemie zum Stillstand zu bringen.

Die Liste der Unterzeichner der Deklaration von Durban ist auf der Website von "Nature", www.nature.com, zu finden. Die Adresse der Website der Deklaration von Durban, die am 6. Juli eingerichtet wird, ist www.durbandeclaration.org. Diese Website enthält zusätzliche Informationen über HIV und Aids sowie Übersetzungen des Dokuments in viele Weltsprachen und Links auf andere Sites.

Deklaration von Durban

Siebzehn Jahre nach der Entdeckung des menschlichen Immunschwäche-Virus HIV treffen sich Tausende von Menschen aus der ganzen Welt in Durban, Südafrika, um an der 13. Internationalen Aids-Konferenz teilzunehmen.

Zum Beginn des neuen Jahrtausends leben weltweit schätzungsweise 34,3 Millionen Menschen mit HIV oder Aids, davon 24,5 Millionen in Afrika südlich der Sahara (1). Allein im letzten Jahr sind 2,8 Millionen Menschen an Aids gestorben. Das ist die höchste Rate seit dem Ausbruch der Epidemie.

Wenn der aktuelle Trend sich fortsetzt, werden Süd- und Südostasien, Südamerika sowie Gebiete der früheren Sowjetunion in den nächsten zwei Jahrzehnten eine schwere Last zu tragen haben.

Aids verbreitet sich wie viele andere Krankheiten, die wie Tuberkulose und Malaria besonders in unterprivilegierten und verarmten Gemeinschaften zu Siechtum und Tod führen, durch Infektion. Bei HIV-1, das für die AIDS-Pandemie verantwortlich ist, handelt es sich um ein Retrovirus, das in enger Beziehung zu einem Affen-Immunschwächevirus (SIV) steht, das Schimpansen infiziert. HIV-2, das in Westafrika prävalent ist und sich bis nach Europa und Indien ausgebreitet hat, ist kaum zu unterscheiden von einem SIV, das Schwarze Mangaben infiziert.

Obwohl HIV-1 und HIV-2 zunächst als Zoonosen in Erscheinung traten (2), d.h. Infektionen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, verbreiten sich beide heute unter Menschen durch sexuellen Kontakt, von der Mutter auf das Kind und über kontaminiertes Blut.

Ein tierische Quelle für eine Infektion ist keine Besonderheit von HIV. Ratten brachten die Pest und Vögel die Grippe. Das neue Nipah-Virus in Südostasien erreichte den Menschen über das Schwein. Fälle von Creutzfeldt-Jakob-Krankheit in Großbritannien waren identisch mit dem 'Rinderwahnsinn'.

Als HIV erst einmal im Menschen war, passte es sich bald an dessen Gewohnheit und Mobilität an. Wie viele andere Viren auch kennt HIV keine sozialen, politischen oder geografischen Grenzen.

Der Nachweis, dass AIDS von HIV-1 oder HIV-2 verursacht wird, ist klar, erschöpfend und eindeutig und entspricht höchsten wissenschaftlichen Standards (3-7). Die Daten erfüllen genau die gleichen Kriterien wie die über andere Viruserkrankungen wie Polio, Masern und Pocken:

* Patienten mit dem erworbenen Immunschwäche-Syndrom sind unabhängig davon, wo sie leben, mit HIV infiziert (3-7).

* Unbehandelt zeigen die meisten Menschen mit einer HIV- Infektion innerhalb von 5-10 Jahren Zeichen von Aids (6, 7). Der Nachweis von HIV im Blut erfolgt durch den Nachweis von Antikörpern, von Gen-Sequenzen oder durch eine Isolierung von Viren. Diese Tests sind genauso zuverlässig wie beliebige, zum Nachweis anderer Virus-Infektionen angewendete Tests.

* Personen, die HIV-kontaminiertes Blut bzw. Blutprodukte erhalten, bilden Aids aus, während dies bei Personen, die nicht verseuchtes bzw. kontrolliertes Blut erhalten, nicht der Fall ist (6).

* Die meisten Kinder, die Aids ausbilden, wurden von HIV-infizierten Müttern geboren. Je höher die Viruslast in der Mutter, desto größer ist das Risiko für das Kind, infiziert zu werden (8).

* Im Labor infiziert HIV genau die Art von weißen Blutzellen (CD4-Lymphozyten), die sich bei Menschen mit Aids erschöpft (3-5).

* Medikamente, die die Replikation von HIV im Reagenzglas hemmen, reduzieren auch die Viruslast im Menschen und halten das Fortschreiten der Infektion zu Aids auf. Die Behandlung hat dort, wo sie verfügbar ist, die Aids-Sterblichkeit um mehr als 80% reduziert (9).

* Affen, denen geklonte SIV-DNA injiziert wurde, infizierten sich und bildeten Aids aus (10).

Weitere unwiderlegbare Daten sind verfügbar (4). HIV verursacht Aids (5). Es ist ein Unglück, dass eine Handvoll lautstarker Protagonisten nicht müde wird, die Beweise zu bestreiten. Diese Position wird unzählige Menschenleben kosten.

In verschiedenen Regionen der Welt kann HIV/Aids veränderte Ausbreitungsmuster und Symptome aufweisen. In Afrika beispielsweise ist die Wahrscheinlichkeit für mit HIV infizierte Personen, innerhalb von 5 Jahren zu sterben, elfmal so hoch wie bei nicht infizierten Personen (7), und das Risiko, ein Kaposi-Sarkom auszubilden, d.h. eine Krebsart, die in Beziehung zu einem anderen Virus steht, ist bei ihnen sogar 100-mal höher (11).

Wie bei anderen chronischen Infektionen ist das Erkrankungsrisiko von verschiedenen Faktoren abhängig. Unterernährte oder ältere Menschen, die bereits an anderen Infektionen leiden, neigen dazu, anfälliger für eine schnelle Ausbildung von Aids als Folge einer HIV-Infektion zu sein. Keiner dieser Faktoren schmälert jedoch die wissenschaftlichen Beweise, dass HIV die alleinige Ursache der Aids-Epidemie ist.

In dieser globalen Krise muss der Verhütung von HIV-Infektionen im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit im Weltmaßstab oberste Priorität eingeräumt werden. Das Wissen und die Mittel, Infektionen zu verhüten, stehen zur Verfügung. Der sexuellen Weiterverbreitung von HIV kann durch wechselseitige Monogamie, Abstinenz oder durch die Verwendung von Kondomen Einhalt geboten werden. Einer Übertragung durch Blut kann durch das Screening von Blutprodukten und durch Einweg-Nadeln vorgebeugt werden. Eine Übertragung von der Mutter auf das Kind lässt sich durch eine Kurzzeit-Therapie mit antiviralen Medikamenten um die Hälfte oder sogar mehr reduzieren (12, 13).

Begrenzte Ressourcen und die erdrückende Last der Armut in vielen Teilen der Welt bilden für die Beherrschung der HIV-Infektion gewaltige Probleme. Bereits infizierten Menschen kann durch eine Behandlung mit lebensrettenden Medikamenten geholfen werden, doch die hohen Kosten dieser Medikamente lassen sie für den größten Teil der Welt unerschwinglich werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, neue antivirale Medikamente zu entwickeln, die leichter einzunehmen sind, weniger Nebenwirkungen haben und wesentlich kostengünstiger sind, so dass Millionen von Menschen in ihren Genuss kommen können.

Es gibt viele Methoden, die entscheidenden Informationen über HIV/Aids zu vermitteln, und was sich in einem Land am besten bewährt, kann in einem anderen völlig ungeeignet sein. Doch um die Krankheit zu bezwingen, muss jeder zuerst einmal verstehen, dass HIV der Feind ist.

Forschung und keine Mythen werden zur Entwicklung von effektiveren und billigeren Behandlungsmethoden und, so bleibt zu hoffen, eines Impfstoffs führen. Einstweilen muss der Schwerpunkt jedoch auf die Verhinderung der sexuellen Übertragung gelegt werden.

Ein Ende der Aids-Pandemie ist nicht in Sicht. Indem wir zusammenarbeiten, haben wir jedoch die Kraft, sie zurückzudrängen. Die Wissenschaft wird eines Tages über Aids triumphieren, so wie sie auch die Pocken besiegt hat. Die Eindämmung der Weiterverbreitung von HIV ist der erste Schritt dazu. Bis dahin müssen Vernunft, Solidarität, politischer Wille und Mut unsere Partner sein.

Quellennachweis

1. UNAIDS. AIDS epidemic update. Dezember 1999. www.unaids.org/hivaidsinfo/documents.html

2. Hahn, B. H., Shaw, G. M., De Cock, K. M., Sharp, P. M. (2000). AIDS as a zoonosis: scientific and public health implications. Science, 287, 607-614.

3. Weiss R.A und Jaffe, H.W. (1990). Duesberg, HIV and AIDS. Nature, 345, 659-660.

4. NIAID (1996). HIV as the cause of AIDS. www.niaid.nih.gov/spotlight/hiv00/default.html

5. O'Brien, S.J. und Goedert, J.J. (1996). HIV causes AIDS: Koch's postulates fulfilled. Current Opinion in Immunology, 8, 613-618.

6. Darby, S.C. et al., (1995). Mortality before and after HIV infection in the complete UK population of haemophiliacs. Nature, 377, 79-82.

7. Nunn, A.J. et al., (1997). Mortality associated with
HIV-1 infection over five years in a rural Ugandan population: cohort study. BMJ, 315, 767-771.

8. Sperling, R. S. et al., (1996). Maternal viral load, zidovudine treatment, and the risk of transmission of human immunodeficiency virus type 1 from mother to infant. N. Engl. J. Med. 335, 1678-80.

9. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). HIV/AIDS Surveillance Report 1999; 11, 1-44.

10. Liska, V. et al., (1999). Viremia and AIDS in rhesus macaques after intramuscular inoculation of plasmid DNA encoding full-length SIVmac239. AIDS Research & Human Retroviruses, 15, 445-450.

11. Sitas, F. et al., (1999). Antibodies against human herpesvirus 8 in black South African patients with cancer. N. Engl. J. Med., 340, 1863-1871.

12. Shaffer, N. et al., (1999). Short course zidovudine for perinatal HIV-1 transmission in Bangkok Thailand: a randomised controlled trial. Lancet, 353, 773-780.

13. Guay, L. A. et al., (1999). Intrapartum and neonatal single-dose nevirapine compared with zidovudine for prevention of mother-to-child transmission of HIV-1 in Kampala, Uganda: HIVNET 012 randomised trial. Lancet, 354, 795-802.

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Unmittelbarer Kontakt zu den Unterzeichnern der Deklaration
von Durban:

Simon Wain-Hobson, Institute Pasteur, Paris,
Tel. Büro: +331-45-68-88-21 oder zu Hause: +331-30-44-39-24 oder Mobile: +336-85-94-02-18;
Robin Weiss, University College, London,
Tel Büro: +44-20-7679-9554 oder zu Hause: +44-20-8346-8014;
Charles Van der Horst, University of North Carolina, Chapel Hill, Mobile: 919-216-2791;
Michael Saag, University of Alabama, Birmingham, Tel. Büro:
205-934-7349 oder Mobile: 205-807-3068/
Recherche im Internet: http://www.durbandeclaration.org

http://www.nature.com/

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