AVISO: "Schwarzblauer Zahltag im Gastgewerbe"; morgen, 03.07.2000

03.07.2000, 10 Uhr Pressegespräch der Tourismusgewerkschaft zu Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz, neuen Lehrberufen und Saisonnierfrage

Wien (ÖGB/HGPD) Zwei Tage bevor im Parlament die Novelle zum Kinder-und Jugendbeschäftigungsgesetz verabschiedet wird, wollen der Vorsitzende der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD), Rudolf Kaske und sein Stellvertreter Alfred Gajdosik die Folgen der geplanten Maßnahmen noch einmal verdeutlichen. ++++

"Was soll zukünftig ein Lehrling zwischen 22 und 23 Uhr lernen, was er nicht vor 22 Uhr lernen hätte können?", fragt sich Kaske: "Hier schenkt die Regierung den Unternehmern billige Arbeitskräfte."

Der HGPD-Vorsitzende kritisiert auch das Verlängern der Probezeit auf drei Monate: "Wenn der Arbeitgeber will, kann er den Lehrling nach der Saison wieder wegschicken." Besondere Skepsis bringt die Gewerkschaft HGPD den neuen Lehrberufen Gastgewerbeservicefachmann/-frau (Lehrzeit 2 Jahre) und Hotelleriefachmann/-frau (Lehrzeit 3 Jahre) entgegen. "Diese Lehrberufe sind einfach überflüssig", erklärt der HGPD-Vorsitzende Stellvertreter Alfred Gajdosik: "Sie bedeuten eine Qualitätssenkung." Auch die Saisonnierfrage soll bei dem Pressegespräch zur Sprache kommen.(kk)

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Morgen: Pressegespräch der Gewerkschaft HGPD
Thema: " Schwarzblauer Zahltag im Gastgewerbe"
Gesprächspartner: Rudolf Kaske, HGPD-Vorsitzender
Alfred Gajdosik, HGPD-Vorsitzender Stellvertreter
Zeit: Montag, 03. Juli 2000, 10.00 Uhr
Ort: Cafe "Schottenring”, 1010 Wien, Schottenring 19

Wir würden uns freuen eine Vertreterin bzw. einen Vertreter Ihrer Redaktion bei diesem Pressegespräch begrüßen zu können. (kk)

Rückfragen:
HGPD-Vorsitzender Rudolf Kaske, Tel.: (01) 534 44/501
HGPD-Presse Katharina Klee, Tel.: 0664/381 93 67

ÖGB, 02.Juli 2000 Nr.

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