"profil": Fuhrmann: "Verkauf von BA-Anteilen ausgeschlossen"

Bank-Austria-Partnersuche - Betriebsratsvorsitzende Hedwig Fuhrmann gegen Rückzug der Anteilsverwaltung Zentralsparkasse

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, gestaltet sich die von Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl und Bank-Austria-Generaldirektor Gerhard Randa forcierte Partnersuche für die Bank Austria schwieriger als erwartet. Der Betriebsrat der Bank Austria lehnt den diskutierten Verkauf der von der gemeindenahen Anteilsverwaltung Zentralsparkasse (AVZ) gehaltenen Bank-Austria-Aktien kategorisch ab. Betriebsratsvorsitzende Hedwig Fuhrmann im "profil"-Interview: "Ein Verkauf von Bank-Austria-Anteilen und der Rückzug der AVZ aus ihrer Eigentümerfunktion kommt für mich nicht in Frage." Sie, Fuhrmann, wünsche sich vielmehr, dass die AVZ auch in Zukunft eine "wesentliche Rolle" spiele. "Die Bank Austria hat mit 55 Prozent bereits einen relativ hohen Streubesitz. Der Rolle strategischer Partner und ihrer Konzepte kommt daher besondere Bedeutung zu. Aus unserer Sicht gibt es zur AVZ keine Alternative."

Das Veto ist nicht unproblematisch. Gegen die Stimmen des Betriebsrates kann die AVZ keine Aktien verkaufen. Ein möglicher Kompromiss sei, so Fuhrmann, die Umwandlung der AVZ in eine Stiftung. Fuhrmann im "profil"-Interview: "In diesem Fall muss allerdings sichergestellt sein, dass die Stiftung ihre Rolle als Aktionärin wahrnimmt und keine Aktien verkauft."

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