Sacher: Österreich hat genug von der freiheitlichen Budgethandschrift

St. Pölten (SPI)- "Wozu die freiheitliche Handschrift geführt hat, wissen wir alle nur zu genau. Österreich wird als Paria-Staat behandelt und die Bürgerinnen und Bürger ächzen unter der sogenannten Budget-Sanierung, die voll zu Lasten der einkommensschwächeren Bevölkerungsschicht geht. In jüngsten Presseberichten erklärte der Kärntner Landeshauptmann Österreich zu einem der reichsten Länder der Welt und stellt damit der Sozialdemokratie ein gutes Zeugnis aus. Er widerspricht somit sämtlichen FP-Parteiparolen. Tatsache ist, dass 30 Jahre sozialdemokratische Regierungsverantwortung Österreich in das Spitzenfeld der reichsten Länder gebracht haben", so der Klubchef der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, in einer Stellungnahme zu jüngsten Presseberichten.****

"Das einfache Parteimitglied Dr. Haider präsentiert im Alleingang einen Bundes-Budgetvorschlag für 2001 und zeigt damit ganz Österreich, dass er von seinem Finanzminister offenbar nicht viel hält. Er spricht von einer ‚freiheitlichen Handschrift‘, die das Budget tragen und die Bürger entlasten müsse. Aber - trägt nicht bereits das Budget 2000 die ‚freiheitliche Handschrift‘, das von einem unabhängigen österreichischen Experten als ‚nicht sehr ambitioniert‘ bezeichnet wurde", so Sacher weiter.

"Wir haben gesehen, was passiert, wenn eine blau-schwarze Regierung die Bürger entlastet: Steuererhöhungen, Abbau sozialer Leistungen und der Ausverkauf österreichischen Eigentums. Die sozialdemokratische Regierungsbeteiligung der letzten 30 Jahre hat Österreich zu einem der reichsten und angesehensten Länder der Welt geführt, blauschwarzes Unvermögen hat unser Heimatland im Abseits Europas positioniert und droht die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte binnen weniger Jahre wieder umzukehren", resümiert der Klubobmann abschließend.
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