Salzburg bleibt wachsam gegen jede Art von Atomgefahren

Schausberger zu Diskussionen über die Suche nach möglichen Atommüll-Endlagern im benachbarten Bayern

Salzburg (OTS) - Salzburg werde wie in den
vergangenen Jahren stets wachsam gegen jede Art von
möglichen Atomgefahren in seiner Nachbarschaft
bleiben. Mit dieser Versicherung, die entschlossene Anti-Atom-Politik fortzusetzen, reagierte
Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger heute Freitag,
30. Juni, zu jenen Berichten und zu politischen
Diskussionen im benachbarten Oberösterreich, wonach
der deutsche Umweltminister Jürgen Trittin einer
Expertengruppe den Auftrag gegeben habe, bundesweit Alternativstandorte für das umstrittene Atom-Endlager
im niedersächsischen Gorleben zu suchen. Unter anderem
werden diese Untersuchungen laut Medienberichten auch
im Raum Saldenburg im Bayerischen Wald rund 30
Kilometer von Passau und damit von der österreichi-
schen entfernt vorgenommen. Dr. Schausberger wird
unverzüglich exakte Auskünfte über diese Standortsuche
von der deutschen Bundesregierung einfordern, um
jegliche mögliche Gefahr von Salzburg abhalten zu
können.

Gleichzeitig erinnerte der Salzburger Landeshauptmann
daran, dass es nur dem entschlossenen Widerstand auch
der österreichischen und damit Salzburger Atomgegner
zu verdanken gewesen sei, dass die seinerzeit von
Bayern geplante Atomaufbereitungsanlage in Wackersdorf
nördlich von Regensburg nicht verwirklicht worden ist.
Beim genannten Standort Saldenburg läge die Betrof-
fenheit Österreichs und damit Salzburgs noch
wesentlich näher, denn von Salzburg dorthin sind es
nicht viel mehr als gut 100 Kilometer Luftlinie,
schloss Dr. Schausberger.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65

Landespressebüro Salzburg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SBG/OTS