Onodi: NÖ Sozialdemokraten wollen "Baurechtsaktion Neu" auch für LH St. Pölten

Mehr günstige Baurechtsgründe für Jungfamilien

St. Pölten, (SPI) - Im Rahmen der vergangenen Budgetsitzung des NÖ Landtages setzten die NÖ Sozialdemokraten eine Initiative für eine "Baurechtsaktion Neu" des Landes Niederösterreich. "Im Jahr 1983 wurde die NÖ-Baurechtsaktion gestartet. Seit damals wurden die Richtlinien, die die Grundlage für die Baurechtsaktion bilden, mehrmals abgewandelt und den veränderten raumordnungspolitischen Anforderungen angepaßt. Mit einem Antrag im Jahre 1999 wurde die Landesregierung aufgefordert, die Grundlagenforschung, die zehn Jahre lang nicht überarbeitet worden war, mit dem Ziel, die Baurechtsaktion auszudehnen, zu überarbeiten. Den Ergebnissen dieser Grundlagenforschung soll nun Rechnung getragen werden", so die St. Pöltner Landtagsabgeordnete und Zweite Präsidentin des NÖ Landtages, Heidemaria Onodi.****

So wurde festgestellt, dass auch in Gemeinden, die derzeit nicht zu den Fördergebieten zählen, junge Familien mit hohen Grundstückspreisen kämpfen. Weiters kam die Untersuchung zum Schluss, dass auf neue Siedlungsentwicklungen Rücksicht zu nehmen ist. "Wir wollen die NÖ Baurechtsaktion auch auf größere Städte und die Landeshauptstadt ausdehnen. Vor allem Städte haben damit zu kämpfen, dass junge Familien wegen der hohen Grundstückspreise ins billigere Umland abwandern, die Städte allerdings weiterhin die großen Lasten und Ausgaben für zum Beispiel Spitäler, Schulen und verkehrsinfrastrukturelle Maßnahmen, zu tragen haben. Weiters ist es nicht einsichtig, dass junge Familien, die sich in jenen größeren Städten und Gemeinden ansiedeln wollen, benachteiligt sein sollen. Die Baurechtsaktion hat für alle Niederösterreicher da zu sein -keine junge Familie sollte davon ausgeschlossen sein. Damit soll auch Familien in der Landeshauptstadt St. Pölten in den Genuss dieser hervorragenden Aktion kommen, so Onodi.

Die Baurechtsaktion des Landes ist ein Instrument, womit Grundstücke in verschiedenen Gemeinden angekauft werden. Diese Aktion ermöglicht jungen Familien, mit dem Bau ihres Hauses zu beginnen, obwohl sie noch nicht grundbücherlicher Eigentümer der Liegenschaft sind. "Das bedeutet, dass sich die Familien die Grundstückskosten vorerst sparen können und ihre zu Beginn wahrscheinlich ohnehin nicht großen Finanzmittel sofort in das Haus investieren können. Wenn es später finanziell leichter geht, können die Familien ihr Grundstück erwerben", so Heidemaria Onodi abschließend.
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