Format: Greenpeace-Studie erhebt Atomstrom-Anteil der österreichischen EVUs

EVN, Tiwag und Wienstrom liefern bis zu 17 Prozent Strom aus Atomkraftwerken

Wien (OTS) - Im "atomfreien Österreich" fließt immer mehr elektrische Energie aus ÀKWs, berichtet das Nachrichtenmagazin Format in seiner Montag erscheinenden Ausgabe. Bei der niederösterreichischen EVN stammen bereits 17 Prozent der elektrischen Energie aus Kernkraftwerken, berichtet das Nachrichtenmagazin aus einer Greenpeace-Studie. Bei Wienstrom sind es 13 Prozent, bei der Tiroler Tiwag 15 Prozent. Der Grund dafür liegt darin, daß diese Gesellschaften "besonders viel billigen Strom am freien Markt einkaufen," zitiert Format den Greeanpeace-Energiesprecher Erwin Mayer: "Vor allem die Lieferungen aus Süddeutschland, von der EnBW und den Bayernwerken, haben mehr als 50 Prozent Atomstromanteil." Auch aus den Oststaaten werde, so Mayer, vor allem Kernenergie geliefert: "Atomstrom wird dort um 20 Groschen pro Kilowattstunde angeboten, Nicht-Atomstrom hingegen um 30 Groschen." Greenpeace nimmt in seiner Studie, die ab der vollen Liberalisierung des heimischen Strommarktes mit 1. Oktober 2001 zwingend vorgeschriebene "Kennzeichnungspflicht" der elektrischen Energie vorweg. Ab diesem Zeitpunkt muß nämlich jeder Stromlieferant auf der Rechnung ausweisen, aus welchem Energie-Mix der gelieferte elektrische Strom erzeugt wurde. Greenpeace erhob auch, so Format, die daraus resultierende unterschiedliche Belastung der Umwelt durch das Treibhausgas Kohlendioxyd. So verursache eine Kilowattstunde EVN-Strom fünf- bis sechsmal soviel CO2 wie jener der Salzburger Safe oder der Kärntner Kelag.

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