EU-Kommissar Fischler begrüßt Genehmigung des österreichischen ländlichen Entwicklungsprogrammes

Wien-Brüssel (OTS)- Der Verwaltungsausschuß für Agrarstruktur (STAR) hat am 27. Juni 2000 in Brüssel einvernehmlich eine positive Stellungnahme zum österreichischen Plan für die Entwicklung des ländlichen Raumes für den Zeitraum 2000-2006 abgegeben. Das finanzielle Gesamtvolumen beträgt rund 94,944 Mrd. öS (6,9 Mrd Euro), davon werden 44,0 Mrd. öS (3,2 Mrd Euro) von der EU aus dem Agrarfonds EAGFL-Garantie getragen.****

Der Plan umfaßt das gesamte Bundesgebiet Österreichs mit der Ausnahme vom Burgenland, dessen Ziel-1 Programm bereits am 7. April 2000 von der Kommission verabschiedet wurde. Agrarkommissar Franz FISCHLER sagte dazu: "Zielsetzung des Planes ist es, mithilfe dieser EU-Milliardenförderung einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung einer ökologisch und bäuerlich geprägten, flächendeckenden Landwirtschaft zu leisten. Der Beschluß ist ein weiterer wichtiger Schritt, die ländliche Entwicklungspolitik als starke zweite Säule in die Praxis umzusetzen. Dabei soll die Entwicklung einer multifunktionalen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Landwirtschaft insbesonders durch folgende Maßnahmenbereiche gefördert werden."

Die Hauptelemente des Plans sind:

- Modernisierung der Landwirtschaft;

- Berufsbildung;

- Unterstützung der benachteiligten Gebieten, sowie Gebieten mit umweltspezifischen Nachteilen;

- Agrarumweltmaßnahmen;

- Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen;

- Forstwirtschaft

- verschiedene Maßnahmen für den ländlichen Raum, wie z.B. die Dorferneuerung, Kulturlandschaftserhaltung sowie Diversifizierungsprojekte, um alternative Einkommensmöglichkeiten und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Damit soll der österreichische Plan für die Entwicklung des ländlichen Raumes den in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Personen die Teilnahme am sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand erleichtern, sowie die natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft nachhaltig sichern und die Kulturlandschaft erhalten. Die Europäische Kommission wird das österreichische ländliche Entwicklungsprogramm in den nächsten Wochen formell genehmigen.

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