Balkanjugendkonferenz in Wien

Kooperation Österreich-USA

Wien (OTS) - Die für zwei Tage anberaumte Jugendkonferenz "Southeast Europe 2000, Young Minds, New Priorities" im Amerika-Haus in Wien hat Frau Dr. Margot Klestil-Löffler in Anwesenheit der Botschafterin der USA Kathryn Walt Hall eröffnet.

Die Konferenz wurde von der Botschaft der USA in Kooperation mit dem Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten und dem Österreichischen Bundesjugendring organisiert. Über 100 junge Leute im Alter von 18 - 30 Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien, insbesonders aus Bosnien-Herzegowina, BR Jugoslawien (Serbien, Montenegro), Kosovo und Mazedonien sowie junge Österreicher und Amerikaner diskutieren über aktuelle Probleme der Balkanregion. In Arbeitsgruppen über Medien & Journalismus, humanitäre Organisationen, Kunst und Kultur sowie politische Organisationen werden Themen wie Toleranz, Pluralismus, Schutz der Minderheitenrechte, wirtschaftlicher Wiederaufbau und internationale Investitionen in Südosteuropa behandelt.

Die Konferenz "SEE 2000" ist eine computer-interaktive Konferenz. Informationen sind im Web unter www.usembassy-vienna.at unter dem Link "SEE2000" verfügbar und werden aufgrund der Ergebnisse der Diskussionen in den Arbeitsgruppen laufend aktualisiert.

Frau Dr. Klestil-Löffler betonte in ihrer Eröffnungsrede die Wichtigkeit von Kontakten und von Kooperation zwischen jungen Menschen als Voraussetzung für deren aktive Mitwirkung im politischen Leben und als wichtigen Beitrag zur Förderung von Demokratie, der Beachtung der Menschenrechte, Frieden und gegenseitigem Verständnis. Österreich fühlt sich aufgrund seiner Verfassung zur Beachtung der Menschenrechte, der demokratischen Grundfreiheiten, zum Schutz der Minderheitenrechte und zum Kampf gegen Rassismus verpflichtet. Die Vision für die Länder der Balkanregion ist eine europäische Zukunft. Frau Dr. Klestil-Löffler appellierte an die jungen Konferenzteilnehmer, gemeinsam für ein friedliches und vereintes Europa zusammenzuarbeiten.

Der Hauptredner der Konferenz, Viktor Jackovich, Direktor des Marshall Centers in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, und ehemaliger Botschafter der USA in Bosnien-Herzegowina nannte in seiner Einführung als Ziele der Konferenz, den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zu stärken und den Dialog zwischen den jungen Leuten und ihren Ansprechpartnern in der Region zu fördern.

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