Pensionsreform: FPÖVP Regierung provoziert Gewerkschaft absichtlich

Regierung an öffentlich Bediensteten nicht interessiert

Wien (GÖD/FSG). Der am Freitag früh den Vorsitzenden der GÖD und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten von Vizekanzler Riess-Passer, Staatssekretär Finz und den Klubobleuten Westentaler und Khol vorgelegte Entwurf einer Vereinbarung über die Pensionsreform stellt eine ungeheuerliche Provokation dar, so der Vorsitzende der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Richard Holzer.

Mit dieser Vereinbarung sollten die Gewerkschaften ihre Zustimmung zur Anhebung des Pensionsalters um 3 Jahre und zur Abschaffung der Beamtenpension mit 1. Jänner 2003 geben. Ein solcher Plan der Regierung war in den vorangegangenen Wochen niemals vorgelegt worden.

Es sei daher völlig klar, dass die Koalitionsparteien FPÖ und ÖVP mit dieser Vorgangsweise die Verhandlungen mit den Gewerkschaften bewusst platzen ließen.

Jeder könne sich seinen Reim darauf machen, so Holzer weiter:
Diese Bundesregierung habe kein anderes Interesse an MitarbeiterInnen, als bei ihnen kräftig einzusparen. Sie pfeife auch auf ein vernünftiges Gesprächsklima mit den Gewerkschaften als Vertreter der Beschäftigten und suche gezielt die Auseinandersetzung mit ihnen.

Wenn das so ist, so Holzer abschließend, werden die im öffentlichen Dienst beschäftigten MitarbeiterInnen und ihre Gewerkschaften der Bundesregierung die entsprechenden Antworten erteilen.

FSG, 30. Juni 2000
Nr. 125

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Richard Holzer

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