ÖGB-NÖ-Landesexekutive erhebt Forderungen - Teil 1

Resolution gegen Einstellung der Regionalbahnen

Wien (ÖGB-NÖ): Die Landesexekutive des ÖGB-NÖ hat heute, Freitag, einstimmig folgende Resolution beschlossen:

Die Regionalbahnen stellen für Niederösterreich in Wahrheit unverzichtbare Verkehrsadern dar, die einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des Straßenverkehrs und damit vielfach auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten. Vor allem für Schüler und ältere Menschen, die nicht über eine persönliche Mobilität verfügen, sind sie von zentraler Bedeutung.

Insbesondere aber für Tausende niederösterreichische Pendler sind unsere Regionalbahnen ein unverzichtbares Verkehrsmittel, ohne dem ihr Berufsweg ungleich beschwerlicher und teurer werden würde.

Der ÖBB-Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 29. Juni 2000 trotz dieser Umstände einen Antrag auf Einstellung von 600 km Regionalbahnen beschlossen.

Gegen diesen verkehrspolitischen Kahlschlag gilt es mit allen gebotenen Mitteln vorzugehen. Statt dessen sollen und müssen die Regionalbahnen organisatorisch und fahrplanmäßig so attraktiv gestaltet werden, dass sie ihrer regionalen, wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung wieder im vollen Umfang nachkommen können.

Die Landesexekutive des ÖGB-Niederösterreich fordert daher alle verantwortlichen Stellen des Landes, des Bundes sowie der ÖBB auf, die Einstellung hintan zu halten und für eine Modernisierung und Attraktivierung der Regionalbahnen Sorge zu tragen.

ÖGB, 30. Juni 2000
Nr. 583

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