Bildungsforum: Probleme partnerschaftlich angehen

Dialog zwischen Schulpartnern verstärken

Bregenz (VLK) - In seiner letzten Sitzung dieses
Schuljahres hat das Bildungsforum beschlossen, angesichts der laufenden Diskussionen über Sparmaßnahmen im Schulbereich die Kommunikation zu verstärken und partnerschaftlich
Lösungsansätze zu suchen. "Gegenseitige Schuldzuweisungen
helfen in dieser schwierigen Situation niemandem", betonte
die Vorsitzende des Forums, Landesrätin Eva Maria Waibel.
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Das Bildungsforum ist ein Gremium der Schulpartnerschaft,
das von der Amtsführenden Präsidentin des Landesschulrates, Landesrätin Waibel, 1998 ins Leben gerufen wurde. Im
Bildungsforum sind Eltern, Lehrer, Schüler und der
Landesschulrat vertreten. "Schulpartnerschaft nicht nur auf
dem Papier, sondern im direkten Gegenüber, rasch, spontan und
ohne bürokratische Hemmnisse lebbar zu machen" ist das Ziel
des Bildungsforums, so Landesrätin Waibel.

Die laut Waibel "ohne Sachkenntnis geführten Diskussionen"
über Einsparungen im Schulbereich sind nicht zielführend, "vielmehr braucht es jetzt eine sachliche Diskussion und konstruktive Vorschläge, wobei die Qualität der Bildung und
das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen müssen".

Für die Vorsitzende des Landesverbandes der Elternvereine
an mittleren und höheren Schulen, Rita Reisch, ist "die
Abschaffung der Landesschulräte nicht vorstellbar, da diese wichtige Anprechpartner für die Elternverbände sind". AHS-Lehrervertreter Helmut Abl betont die Wichtigkeit der Personalbestellung im Land, "denn die Kenntnis der regionalen Situation ermöglicht sinnvolle Stellenbesetzungen und für die Lehrer ist es besser, wenn Gespräche über ihren persönlichen Arbeitsplatz in Bregenz stattfinden und nicht in Wien".
Cornelia Jäger, Landesschülervertreterin der BMHS, betont,
"dass der Landesschulrat ein Garant für die Schulautonomie
und eine gelebte Schulpartnerschaft ist".

Entschieden zurückgewiesen wird vom Bildungsforum die Radikalisierung der Sprache im Zusammenhang mit der Einsparungsdiskussion im Schulbereich. Landesrätin Waibel:
"Fast alle Lehrer und Lehrerinnen leisten gute Arbeit und ich verwahre mich dagegen, dass ein ganzer Berufsstand in der Öffentlichkeit diffamiert wird."
(so/gw,nvl)

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