Tourismus: Nächtigungsminus im Mai 2000

Verschiebung der Feiertage in den Monat Juni

Bregenz (VLK) - Die Tourismus-Daten von Mai 2000 blieben
deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Dies teilt die
Landesstelle für Statistik mit. Als Hauptgrund für diesen Rückgang wird die Tatsache angegeben, dass alle Feiertage im
Jahr 2000 in den Monat Juni fielen, während 1999 Pfingsten
schon im Mai gefeiert wurde. Sowohl die Gästeankünfte als
auch die Nächtigungsziffer waren im Mai 2000 stark
rückläufig. Die Zahl der Ankünfte sank um 14 Prozent, die Nächtigungsziffer um 17,5 Prozent. Die Gesamteinnahmen aus
dem Tourismus blieben auf dem Niveau des Vorjahres. Sie
betrugen 1,7 Milliarden Schilling (123,5 Millionen Euro).
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Vorarlberg wurde im Mai von 73.600 Gästen, die 222.800 Übernachtungen buchten, besucht. Im Jahre 1999 waren im
gleichen Monat 85.900 Gäste mit 270.300 Übernachtungen
gemeldet. Die Valutenumwechslungen in den Vorarlberger Geldinstituten, die mit dem Tourismus zusammenhängen,
erreichten im Mai 2000 eine Summe von 349 Millionen Schilling
(25,3 Millionen Euro) gegenüber 350,5 Millionen Schilling
(25,4 Millionen Euro) im Mai 1999.

In den gewerblichen Beherbergungsbetrieben sank die Nächtigungsziffer um 15 Prozent, nämlich von 178.500 Übernachtungen im Mai 1999 auf 151.300 im Mai 2000. In den Privatquartieren einschließlich der privaten Ferienwohnungen
wurden 42.100 Übernachtungen gemeldet gegenüber 58.700 im Mai
des Vorjahres, ein Minus von 28 Prozent. In den
Massenunterkünften einschließlich der Campingplätze gab es im
Mai 2000 29.300 Übernachtungen gegenüber 33.100 im Mai des Vorjahres, ein Minus von elf Prozent.

Die Inländer-Nächtigungen sind im Mai 2000 trotz
Verschiebung der Feiertage angestiegen, auch die Engländer, Schweden und Amerikaner haben mehr Übernachtungen gebucht als
im Mai 1999. Bei allen anderen Herkunftsländern gab es
empfindliche Verluste.

Nächtigungsziffer

Herkunftsländer
Mai
1999
Mai
2000
Veränderung
in Prozent

Österreich
52.298
56.163
+ 7,4

Belgien, Luxemburg
1.918
1.066
- 44,4

Deutschland
167.896
127.143
- 24,3

Frankreich
6.665
3.316
- 50,2

Vereinigtes
Königreich
1.667
1.906
+ 14,3

Italien
1.761
1.294
- 26,5

Niederlande
8.206
6.160
- 24,9

Schweden
2.214
3.131
+ 41,4

Schweiz,
Liechtenstein
18.928
15.717
- 17,0

USA, Kanada
1.475
1.812
+ 22,8

Andere
7.282
5.084
- 30,2

Gesamt
270.310
222.792
- 17,6

Von den einzelnen Tourismusregionen des Landes konnte die
Region Bodensee-Alpenrhein ein Plus von sieben Prozent
erzielen, wobei die Landeshauptstadt Bregenz auf ein
besonders gutes Ergebnis hinweisen kann; die
Nächtigungsziffer stieg um 14 Prozent. In allen anderen
Regionen war die Entwicklung negativ, wobei die
Nächtigungsziffer des Arlbergs nicht signifikant ist.

Nächtigungsziffer

Regionen
Mai
1999
Mai
2000
Veränderung
in Prozent

Alpenregion
Bludenz
26.561
18.059

- 32,0

Arlberg
862
359

Bodensee-
Alpenrhein
80.105
85.886
+ 7,2

Bregenzerwald
69.930
54.678
- 21,8

Kleinwalsertal
63.085
44.993
- 28,7

Montafon
29.767
18.817
- 36,8

VORARLBERG
270.310
222.792
- 17,6

(so/tm,nvl)

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