Aktionstag von Arbeiterkammer Oberösterreich und Eisenbahnergewerkschaft für die Erhaltung der Nebenbahnen

Linz (AKO) Mit einem neuerlichen Aktionstag am Montag, dem 3. Juli, von 5 bis 9 Uhr, führen die Arbeiterkammer Oberösterreich und die Gewerkschaft der Eisenbahner ihren Einsatz für den Erhalt der Nebenbahnen in Oberösterreich fort. Zusätzlich zu den Fahrgästen in allen Nebenbahnen werden Autofahrer über die Auswirkungen der Einstellung von Nebenbahnen informiert.

Der Hintergrund: Die Bundesregierung hat die Budgetmittel für Investitionen in die Schieneninfrastruktur für den Zeitraum 2001 bis 2004 um neun Milliarden Schilling gekürzt.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich verlangt eine Rücknahme der drastischen Budgetkürzungen und fordert eine Neuregelung der Verkehrsdienstverträge. Diese regeln die Finanzierung des laufenden Betriebes der Nebenbahnen zwischen den Bundesländern und den ÖBB. "Wichtig ist, dass bei diesen Verträgen auch der Bund einbezogen wird", betont AK-Vizepräsident Welischek. Es gehe nicht an, dass sich Politiker stets mit Lippenbekenntnissen für die Nebenbahnen aussprechen und gleichzeitig die Budgets dafür kürzen.

"Die Politik, egal ob in Bund oder Land, darf sich ihrer Verantwortung nicht entziehen", sagt Welischek. Denn die derzeitige Verkehrspolitik sei von einer enormen Kurzsichtigkeit gekennzeichnet. Landeshauptmann Pühringer, Verkehrsminister Schmid und ÖBB-Generaldirektor Draxler sei ins Stammbuch geschrieben:
Nebenbahnen rechnen sich bei gesamtwirtschaftlicher Betrachtung sehr wohl und können in Zukunft eine bedeutende Funktion haben.

"Die nötigen Modernisierungsinvestitionen und zeitgemäßen Verkehrskonzepte müssen sofort her, damit die Nebenbahnen ihre Funktion als regionale Lebensadern und Zubringer zu den Hauptstrecken erfüllen können", sagt Alfred Welischek. So würde beispielsweise die Mühlkreisbahn durch den raschen Bau der City-S-Bahn eine enorme Aufwertung erfahren.

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