Papházy: Schulschluß: Eltern sollen Kinder unterstützen

Vermeidung von Panikreaktionen

Wien, 2000-06-30 (fpd) - Die freiheitliche Abg. Dr. Sylvia Papházy richtete zum Schulschluß einen Appell an die Eltern: "Unterstützen Sie Ihre Kinder und machen Sie ihnen keine Angst!" ****

Nur mit positiver Unterstützung könnten Eltern Panikreaktionen von Schülern vermeiden, die einen oder mehrere Fünfer im Zeugnis hätten. Betroffen sind davon etwa 42.000 Schüler in ganz Österreich, wovon rund 10.000 eine Aufstiegsklausel haben. Papházy betonte: "Auch jene Schüler, die mit einem Fünfer zum Aufsteigen berechtigt sind, sollten zum eigenen Nutzen die Nachprüfung machen. So können sie das nicht erreichte Lernziel ohne Druck nachholen und das folgende Schuljahr mit dem erforderlichen Wissensstand beginnen."

Heute sei ein Fünfer nicht mehr diese Katastrophe, die er noch vor ein paar Jahren war. Jedoch sollten die Eltern den Kindern unbedingt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Papházy: "Machen Sie den Kindern keine Angst, sondern sprechen Sie mit ihnen und erstellen Sie gemeinsam einen Arbeitsplan für die Ferien. Wichtig dabei ist, daß die Kinder ihre Erholung brauchen und ihre Freizeit genießen sollen. Mit einem vernünftigen Arbeitsplan kann man den Lernstoff in Kapitel einteilen, überschaubar machen und so dem ‚unbezwingbar erscheinenden Berg‘ die Höhe nehmen."

Papházy unterstützte den Rat von Schulpsychologen: "Kinder sollten nach völlig lernfreien Wochen vor allem am Vormittag lernen, am Nachmittag Bewegung machen und am Abend das Gelernte noch einmal wiederholen. Zwei Wochen vor der Nachprüfung wäre es gut, nur mehr zu wiederholen und nichts Neues dazuzulernen. So kann man das ‚lästige‘ Lernen auch in den Ferien erträglich gestalten." Dafür gebe es auch zahlreiche Tips im Internet, wo man z.B. auch Deutsch, Englisch und Mathematik lernen kann, so daß Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen (http://www.learnetix.at ).

Für Schüler und Eltern gebe es bei einem schlechten Zeugnis viele Hilfsangebote: wie etwa das Schulservice des Bundesministeriums und die schulpsychologischen Beratungsstellen der Landesschulräte (im Wiener Stadtschulrat ist diese Stelle heute bis 18 Uhr erreichbar). Eltern und Schüler sollten das Angebot nützen, weil Fachkräfte und Psychologen sehr nützliche Ratschläge geben und Hilfestellungen leisten. Auch die Homepage des Ministeriums (http://www.bmbwk.gv.at) bietet Tips und Antworten auf die wichtigsten Fragen. (Schluß)

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