Außerordentliche Generalversammlung des VÖZ: Gremien spiegeln die neue Geschlossenheit wider

Wien (OTS) - Nach dem Wiederbeitritt der Neuen Kronen Zeitung, des Kurier sowie der Magazine profil und trend zum Verband Österreichischer Zeitungen im Mai dieses Jahres fand am 29. Juni in Wien eine außerordentliche Generalversammlung statt, bei der GF Wolfgang Altermann (Neue Kronen Zeitung) sowie Chefred. Peter Rabl (Kurier) für die Gruppe Tageszeitungen einstimmig in den Vorstand des Verbandes gewählt wurden; für Cornelia Absenger (Format) und Komm.-Rat Dkfm. Herbert Binder (NÖ- Nachrichten), die als Vertreter der Gruppe Wochenzeitungen aus dem Vorstand ausgeschieden sind, wurden VL Chefred. Harald Knabl (NÖ-Nachrichten) sowie GF Hans Georg Otto (profil) ebenso einstimmig in den Vorstand gewählt. In einer anschließenden Sitzung des Vorstandes wurden GF Wolfgang Altermann (Neue Kronen Zeitung), GF Hans Georg Otto (profil) sowie Chefred. Peter Rabl (Kurier) in das VÖZ-Präsidium gewählt.

Dem Verband Österreichischer Zeitungen gehören derzeit 82 ordentliche Mitglieder an. Es sind dies 17 österreichische Tageszeitungen sowie 65 Wochenzeitungen und Magazine.

Herbert Binder - Ehrenpräsident des VÖZ

Auf Vorschlag des VÖZ-Vorstandes wurde Komm.-Rat Dkfm. Herbert Binder von der außerordentlichen Generalversammlung einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt. VÖZ-Präsident Max Dasch würdigte aus diesem Anlass die Verdienste Binders um den Verband und die Zeitungsbranche, vor allem aber auch dessen Fähigkeit zum Dialog und seine konstruktive Konfliktkultur auch in schwierigen Phasen. Der nunmehrige Ehrenpräsident gehörte seit 1967 33 Jahre hindurch dem Vorstand an, war davon 29 Jahre Vizepräsident und vier Jahre VÖZ-Präsident.

Während Binders Präsidentschaft wurden wesentliche Weichenstellungen im Medienbereich vollzogen, unter anderem die Grundlegung der Leseförderung als Basis der heute so erfolg-reichen Aktion "Zeitung in der Schule" sowie die Privatrundfunkgesetzgebung.

Postzeitungsdienst: VÖZ warnt vor "nachhaltiger Belastung

der Beziehungen"

Zum aktuellen Thema Postzeitungsdienst wurde in den VÖZ-Gremien festgestellt, dass die Zusagen der Politik selbstverständlich als verbindlich angesehen werden. Ausdrücklich wurde die den Preisantrag der Post ablehnende Entscheidung der Preiskommission vom 15. Juni und der darauf beruhende Bescheid von Infrastrukturminister Michael Schmid begrüßt, weil der Postantrag weder gesetzeskonform noch in Übereinstimmung mit den Zusagen der Regierung gestaltet wurde. Von der Post AG erwartet der VÖZ jedenfalls, dass sie keinerlei Schritte setzt, die Zusagen der Regierung zu unterlaufen oder die bestehenden Geschäftsverbindungen einseitig und willkürlich aufzukündigen. Dies würde zu einer nachhaltigen Belas-tung der Beziehungen führen.

Werbeabgabe: Auftrag zur Überprüfung

Mit Genugtuung wurde zur Kenntnis genommen, dass es in konstruktiven Gesprächen mit dem Finanzministerium zuletzt doch noch gelungen ist, im Durchführungserlass zum Werbeabgabegesetz 2000 noch wichtige Klarstellungen sowie wesentliche praxisbezogene Verbesserungen zu erreichen. Deshalb bedauert der VÖZ, dass es seitens des Finanzministerium keinerlei Verhandlungsbereitschaft gegeben hat, in der Frage der Beilagen zu Druckwerken eine verfassungskonforme Regelung zu finden. Die Ungleichbehandlung von Beilagen in Zeitungen, die der Werbeabgabe unterliegen, und der Prospektverteilung durch Direktwerber, die nicht unter die Werbeabgabe fällt, wird der Verband einer verfassungsrechtlichen Überprüfung unterziehen lassen. Der VÖZ-Vorstand beauftragte daher das Generalsekretariat, die Möglichkeiten auszuloten, wie ein derartiges Verfahren eingeleitet werden kann.

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