AKNÖ testet Geräte-Verleiher: Preisunterschiede bis zu 700 Prozent!

Wien (OTS).- Einen Parkettschleifer, eine Gartenwalze oder einen Stemmhammer braucht man nicht alle Tage. Wer eine solches Gerät benötigt, wendet sich daher meist an einen Bau- oder Heimwerkermarkt, um es auszuleihen. Die Konsumentenschützer der NÖ Arbeiterkammer haben in den letzten Wochen die Preise von 16 Anbietern verglichen. Das Ergebnis: Es gibt Preisunterschiede bis zu 700 Prozent. Ein Preisvergleich zahlt sich also aus.

In 5 Bezirken Niederösterreichs (Wiener Neustadt, Neunkirchen, Baden, St. Pölten und Krems) waren die Konsumentenschützer der AKNÖ von 8 bis 19. Mai unterwegs, um die Leihgebühren für Großgeräte, die in Haus und Garten verwendet werden, zu erheben.

Der größte Preisunterschied wurde mit 700 Prozent bei elektrischen Fliesenschneidern festgestellt. Wer ein solches Gerät für einen Tag ausborgen will, muss zwischen 50 und 400 Schilling bezahlen. Beachtliche 500 Prozent Preisdifferenz wurden bei Flämmgeräten und Fliesen- und Plattentrennmaschinen festgestellt. Für das Ausleihen von Flämmgeräten zahlt man zwischen 50 und 300 Schilling pro Tag, für die Fliesen- und Plattentrennmaschinen zwischen 60 und 360 Schilling. Wer einen Häcksler benötigt, muss zwischen 150 und 700 Schilling berappen (Preisunterschied 366 Prozent), für eine Gartenwalze zahlt man zwischen 60 und 250 Schilling pro Tag (Preisunterschied 316 Prozent). Bei Stemmhämmern ist die Preisdifferenz etwas geringer. Sie beträgt 260 Prozent (zwischen 250 und 900 Schilling). Bei benzinbetriebenen Rasenmähern und Vertikutierern beträgt sie 233 Prozent (zwischen 150 und 500 Schilling für Rasenmäher, 345 bis 500 Schilling für Vertikutierer) und bei elektrischen Rasenmähern 100 Prozent (150 bis 300 Schilling).

150 Prozent Preisunterschied gibt es bei Bohrhämmern (200 bis 500 Schilling), Parkettschleifern (200 bis 500 Schilling) und bei Streuwägen (40 bis 100 Schilling).
Wer einen Betonmischer mit 230 V ausborgen will, muss pro Tag zwischen 125 und 250 Schilling bezahlen (100 Prozent Preisunterschied). Auch hier zahlt sich also ein Preisvergleich also unbedingt aus.

Aufgrund der Vielfalt der angebotenen Marken war ein Qualitätsvergleich der Geräte nicht möglich. AKNÖ-Konsumentenschützer Ing. Werner Krisch: "Die Konsumenten haben also in vielen Fällen keine Möglichkeit, einen direkten Preis-/Leistungsvergleich anzustellen."

Die Angaben der Händler, dass man bei Schäden sehr kulant vorgehe, da der Verursacher meist nicht mehr festgestellt werden könne, werden durch die Erfahrungen der Konsumentenschützer bestätigt. Krisch: "Es gibt diesbezüglich kaum Beschwerden von Verbrauchern."

Nähere Informationen: AKNÖ, Konsumentenberatung, 0802/3232-1616.

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