ARA GENERALVERSAMMLUNG: ERFOLGE FÜR DIE WIRTSCHAFT

ARA beteiligt sich an Glas-Sammel- und Verwertungsgesellschaft AGR

Wien (OTS) - Bei der Generalversammlung des ARA Vereines am 29.
Juni 2000 fiel der Beschluss für den letzten Schritt des 1997 gestarteten Zukunftskonzeptes: Die ARA Altstoff Recycling Austria AG beteiligt sich mit 11% an der Glas-Sammel- und Verwertungsgesellschaft AGR GmbH. Damit verfügt die ARA nunmehr über strategische Beteiligungen an der Papier-Gesellschaft ARO GmbH, der Leichtstoff-Sammelgesellschaft ARGEV GmbH, der Kunststoff-Verwertungsgesellschaft ÖKK AG und der AGR. Die anderen Anteile an der AGR halten zu gleichen Teilen die Vetropack Austria GmbH sowie die Stölzle-Oberglas AG.

KR Leo Schreiber, Aufsichtsratsvorsitzender der ARA: "Der ARA ist es gelungen, über diese Minderheitsheitsbeteiligungen für die abfüllende bzw. abpackende Industrie sowie für den Handel ein ausreichendes Mitspracherecht an den großen Sammel- und Verwertungsfirmen des ARA Systems zu sichern. Eine faire Verteilung von Rechten und Pflichten kann somit auch in Zukunft sichergestellt werden."

1995 bis 2000: Einsparungen in Höhe von jährlich rund 700 Mio. ATS für die Wirtschaft

Präsentiert wurde im Rahmen der ARA Generalversammlung auch die Bilanz des Jahres 1999: Die ARA kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr verweisen. Die Tarife wurden gesenkt, der Umsatz stieg aber trotzdem durch Mengenzuwächse von 2.673 auf 2.694 Mio. ATS, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 21,3 Mio. ATS. Dem Non-Profit-Gedanken der ARA entsprechend werden die Erträge jedoch nicht ausgeschüttet, sondern für weitere Tarifreduktionen rückgestellt. Sie kommen damit den Lizenzpartnern der ARA direkt zu Gute.

Den erhöhten Lizenzmengen entsprechend hat das ARA System auch einen Sammel- und Verwertungsrekord aufgestellt. Mit über 865.000 Sammelbehältern und den gewerblichen Partnern wurden in Österreich in 1999 über 667.000 t Verpackungsmaterial gesammelt.

Die ARA reduziert als einziges europäisches System laufend ihre Kosten und somit auch ihre Tarife und liegt heute um bis zu 50% unter den Preisen des deutschen Systems DSD. Zwischen 1995 und 2000 bewirkten diese Tarifsenkungen Einsparungen für die österreichische Wirtschaft in Höhe von insgesamt rund 700 Mio. ATS pro Jahr. Davon entfallen 400 Mio. ATS auf Haushaltverpackungen und etwa 300 Mio. ATS auf Gewerbe- und Industrieverpackungen. Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der ARA: "Dies zeigt deutlich, dass die - von Zeit zu Zeit laut werdenden - Vorwürfe einer Quersubventionierung vom Haushalts-zum Gewerbebereich haltlos sind."

Für das Jahr 2000 waren die ARA-Preise vor allem im Kunststoffbereich um bis zu 25% herabgesetzt worden. Und auch für 2001 sind wieder Reduktionen absehbar. Stiglitz: "Wir können zwar noch keine konkreten Zahlen nennen, da die Kalkulation noch im Gange sind. Auf Grund der bisher bekannten Einnahmensituation und der Kostenentwicklung sehen wir aber bereits jetzt wiederum deutliche Tarifreduktionen bei Verpackungen aus Papier, Wellpappe und Karton sowie Kunststoff- und Verbundverpackungen in der Höhe eines zweistelligen Prozentsatzes."

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