Wiener Gemeinderat (10)

Rechnungsabschluss 1999 - Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung

Wien, (OTS) GR Georg Fuchs (ÖVP) nannte fünf besonders wichtige Erfolge im Bereich dieser Geschäftsgruppe, die die ÖVP initiiert und durchgesetzt habe: die Super-Sonder-Förderung, die Verfahrensbeschleunigung und Vereinfachung bei Sanierungen, die thermische und energetische Haussanierung, die Geschäftsförderung im dichtverbauten Gebiet und Verbesserungen bei der Wohnbeihilfe. Als wichtige Zukunftsperspektive nannte der Redner mehr Subjektförderung und diese für alle niederen Einkommensbereiche in allen Wohnformen gleich, die weit gehende Herstellung von Wohnzufriedenheit und die Forcierung der Eigentumsbildung auch im kommunalen Wohnbau. Vehement forderte er die Zweckbindung der Bundeswohnbauförderung.

Auch GR Dr. Herbert Madejski (FPÖ) plädierte für ein Umsteigen von der Objekt- auf die Subjektförderung. Er verwies auf ein Überangebot an geförderten Wohnungen, die auch zu teuer angeboten werden. Studien würden bestätigen, dass das Wohnen im geförderten Wohnbau teurer ist als im sonstigen Wohnbaubereich. An drei Beispielen rechnete der Redner dem Wohnbaustadtrat vor, wie teuer geförderte Wohnungen für den Einzelnen kommen, die vom Wohnbaustadtrat in Zeitungen angeboten werden. Der Rechnungsabschluss zeige, dass das für die Subjektförderung notwendige Geld vorhanden sei. Zu den eingebrachten SPÖ-Anträgen betreffend die Einführung der allgemeinen Wohnbeihilfe und gegen die Kürzung von Bundeswohnbaumitteln signalisierte er die Zustimmung seiner Fraktion. (Forts.) js/vo

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