Wiener Gemeinderat (8)

Rechnungsabschluss 1999 - Umwelt und Verkehrskoordination

Wien, (OTS) Die Sorge der Freiheitlichen bezüglich der Wasserversorgung Wiens sei unberechtigt und reine Panikmache, führte GR Petra Bayr (SPÖ) aus, lediglich der Verbrauch sei derzeit etwas höher. Sie verwies auf eine Fülle von Projekten, die Trinkwasser für die nächsten 100 Jahre und länger garantieren würden, so wie auf andere Umweltmaßnahmen. Als Beispiele führte sie das Grundwasserwerk Nußdorf, das Grundwasserwerk Donauinsel-Nord, laufende Qualitätsuntersuchungen an der Neuen Donau sowie
den Umgehungsstollen Scheibbs an.

GR Patrizia Fürnkranz-Markus (ÖVP) beschäftigte sich mit dem Teil Mobilität des Klimaschutzprogramms. Durch eine Reihe von Maßnahmen werde es zu einer deutlichen Reduktion der Umweltbelastung kommen. Weiters sprach sie von Versuchen, Wasserstoff als Alternative zu Treibstoff zu benutzen. Auch Erdgas und Bio-Diesel könnten zum Betanken genutzt werden. Sie brachte einen Antrag ein, der die Einführung eines Semestertickets für Studierende auf öffentlichen Verkehrsmitteln zum Inhalt hat.

GR Nikolaus Amhof (FPÖ) kritisierte die seiner Ansicht nach überhöhten Wasser- und Kanalgebühren. Zur Verkehrsideenbörse sagte er, Ideen hätte sich der Stadtrat billiger in einem Gespräch im Klub der Freiheitlichen beschaffen können. Nach wie vor gebe es große Probleme wie Kurzparken, Verkehrsbehinderungen oder den Rückbau von Parkplätzen. In einem Antrag sprach er sich dafür aus, künftig zur Straßenreinigung kein Hochquellenwasser mehr zu verwenden, damit die 100-prozentige Wasserversorgung Wiens mit Hochquellenwasser gesichert werde.

Das Parkpickerl werde in 10 Bezirken umgesetzt, dies habe zu einer wesentlichen Entlastung des innerstädtischen Verkehrs geführt, stellte GR Josef Rauchenberger (SPÖ) fest. Auch die Parkplatzsuche sei wesentlich einfacher geworden. Auch beim fließenden Verkehr sei eine Reihe zielführender Maßnahmen gesetzt worden. Da der Verkehr die größte Lärmquelle darstelle, sollten umweltfreundliche Fahrzeuge weiter gefördert werden. Bezüglich des Lärms durch Flugverkehr berichtete er von intensiven
Verhandlungen, die StR. Svihalek geführt habe. Nun sollte die Flugaufsichtsbehörde die sinnvollen Vorschläge umsetzen. (Forts.) ull/vo

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