"Effiziente Verwaltung bei hoher Sicherheit" BILD

LH Sausgruber präsentiert neues Verwaltungsnetzwerk

Wolfurt (VLK) - Das Corporate Network Vorarlberg (CNV) ist
ein neues, leistungsfähiges Datennetzwerk, das die
Dienststellen der Gemeinden und des Landes direkt und sicher miteinander verbindet. Vor einem Jahr hat das Land die
Vorarlberger Telekommunikations-GmbH (VTG) mit dem Aufbau des
CNV beauftragt, nun konnte Landeshauptmann Sausgruber heute, Mittwoch, in Wolfurt erstmals das neue Netzwerk präsentieren,
an dem mittlerweile 33 Gemeinden, das Gemeindehaus, die Regio Bregenzerwald und der Stand Montafon angeschlossen sind. Bis
Ende nächsten Jahres sollen möglichst alle Gemeinden eine gesicherte Verbindung mit dem Land haben. ****

Landeshauptmann Sausgruber: "Die Herausforderung ist, dass
die Kommunikation zwischen Land und Gemeinden in Zukunft
sicher, effizient und kostengünstig abgewickelt werden kann.
Durch die vernetzte Verwaltung wird es zu einer
Umstrukturierung des öffentlichen Sektors und zu einer
schnelleren Reaktion bei den Dienstleistungen kommen". Und
ein weiterer Vorteil komme noch hinzu, so der
Landeshauptmann: "Von einer Beschleunigung der üblichen Verwaltungsverfahren profitiert der Bürger wie auch die Unternehmen."

In Übereinstimmung mit den Gemeinden wird das neue Telekommunikationsnetzwerk in drei Stufen umgesetzt:
1. Herstellung einer gesicherten Kommunikationsplattform
zwischen den Gebietskörperschaften. Dies wird von der VTG in
dem Projekt CNV realisiert. Derzeit sind 33 Gemeinden mit dem
Land verbunden. Es sind dies überwiegend die größeren
Gemeinden, die bereits 69 Prozent der Bevölkerung darstellen.
2. Es sind übergreifende Dienste zu entwickeln, die vom Land
und den Gemeinden genutzt werden können. Hier gibt es bereits
ein Fülle von Wünschen und Vorschlägen. Erste Dienste wie gesichertes Email, Wohnungswerberdatenbank und
Sozialdatenabfrage sind bereits in Verwendung. Auch für den
Bürger ist bereits eine Qualitätssteigerung wahrnehmbar: So
kann er sich durch eine Meldeabfrage bereits einen Weg zum
Meldeamt ersparen, wenn er einen Pass beantragt.
3. Direkte Interaktion zwischen dem Bürger, dem Unternehmen
und der Behörde. So wie heute sich Internetbanking rasch
verbreitet hat, werden zukünftig Behördenwege von zuhause aus selbstverständlich werden.

Datensicherheit

Ein großes Augenmerk wird beim CNV auf die Datensicherheit
und den Datenschutz gelegt. Heinz Loibner von der VTG: "Alle Gemeinden haben Firewalls und Verschlüsselungsrechner, die
von externen Sicherheitsgutachtern geprüft wurden". Auch Bürgermeister Erwin Mohr betonte die Notwendigkeit einer
Sicherheit der Daten: "Zugang bekommt nur derjenige
Mitarbeiter in der Verwaltung, der für das jeweilige Bürgeranliegen auch zuständig ist. Durch die punktgenaue
Anwendung soll ein Missbrauch verhindert werden."

Die finanziellen Aufwendungen für dieses Projekt teilen
sich Land und Gemeinden. Das Land finanziert den Aufbau und
den Betrieb der CNV-Zentrale sowie der Firewall- und die Verschlüsselungseinrichtungen bei den Gemeinden. Hier wurden bereits rund vier Millionen Schilling (290.000 Euro)
investiert. Die Gemeinden tragen die laufenden Kosten für die Verbindungsleitungen, die sie selbst auswählen, sowie die
Kosten für den Internetzugang und gegebenenfalls für die
externen Zusatzdienste.
(tm/dig,nvl)

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