Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten beschliesst Rechnungsabschluss 1999 - Pensionsaufwand - fast 108 Mrd.

Wien (OTS) - Die Generalversammlung hat in ihrer Sitzung vom 21. Juni 2000 den Jahresab-schluss für das Jahr 1999 einstimmig genehmigt.

An der Spitze der Aufwendungen steht der Pensionsaufwand, der im Jahr 1999 107,780 Mrd. Schilling (7,833 Mrd. EUR) betrug und gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % anstieg. Die durchschnittliche Anzahl der Pensionen stieg im Berichtsjahr auf 579.561, die Höhe der Durchschnittspension auf 13.176,30 Schilling (957,56 EUR).

Den Gesamtaufwendungen von über 118,506 Mrd. Schilling (8,612 Mrd. EUR) - Steigerung gegenüber 1998 von 5,8 % - stehen Erträge von 117,933 Mrd. Schilling (8,570 Mrd. EUR) - Steigerung gegenüber 1998 von 5,7 % - gegenüber.

Es ergibt sich somit ein Mehraufwand von 573 Mio. Schilling (42 Mio. EUR). Dies ist gegenüber 1998 eine Steigerung von 25,1 %.

Ausgleichszulagen

Für Ausgleichszulagen hatte die PVAng im Berichtsjahr 609 Mio. Schilling (44,258 Mio. EUR) aufzuwenden. Dies ist ein Rückgang um 2 % zum Vorjahr. Der Grund für die Verminderung besteht darin, dass im Jahr 1999 - im Gegensatz zu 1998 - nur im Monat Jänner eine "Zusätzliche Ausgleichszulage" ausbezahlt wurde.

Zwtl. Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation

Fast 1,9 Mrd. Schilling (138,078 Mio. EUR) hat die Anstalt im Berichtsjahr für Ge-sundheitsvorsorge und Rehabilitationsmaßnahmen aufgewendet. Gegenüber 1998 bedeutet dies eine Steigerung um 10,1 %. Grund dafür sind vermehrt Heilverfahren in Fremdeinrichtungen.

Während im Jahr 1998 32.746 Heilverfahren in Fremdeinrichtungen gewährt wurden, stieg diese Zahl im Jahr 1999 auf 35.582 Heilverfahren an, was eine Steigerung um 8,7 % bedeutet. Die Vergleichszahlen zu absolvierten Heilverfahren in den eigenen Einrichtungen betragen für 1998 11.355 Heilverfahren und für 1999 11.613 Heilverfahren.

Eigener Verwaltungsaufwand nur 1,18 %

Der Verwaltungs- und der Verrechnungsaufwand betrug für das Jahr 1999 2.032 Mio. Schilling (147,671 Mio. EUR). Davon entfallen auf den eigenen Verwaltungs-aufwand 1.391 Mio. Schilling (101,088 Mio. EUR), was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 7 % bedeutet.

Erträge

Bei den Erträgen stehen die Beitragseinnahmen aus Pflichtbeiträgen mit einem Be-trag von 91,019 Mrd. Schilling (6,615 Mrd. EUR) an der Spitze. Dies bedeutet eine Steigerung von 4,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Beitragseinnahmen liegen insge-samt bei 92,249 Mrd. Schilling (6,704 Mrd. EUR). Stark rückläufig sind die Einnah-men aus dem Einkauf von Schulzeiten, welche mit 167 Mio. Schilling (12,136 Mio. EUR) gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 20,8 % zu verzeichnen hatten. Aus dem Einkauf von Studienzeiten wurden rund 103 Mio. Schilling (7,485 Mio. EUR) eingezahlt, was eine Steigerung gegenüber 1998 von 6,1 % bedeutet.

Bundesbeitrag und Ausgleichsfonds

Im Berichtsjahr erhielt die PVAng einen Bundesbeitrag von 10,496 Mrd. Schilling (762,774 Mio. EUR).

An den Ausgleichsfonds wurden 21,156 Mrd. Schilling (1,537 Mrd. EUR) bezahlt und aus diesem Fonds 14,118 Mrd. Schilling (1,026 Mrd. EUR) der Anstalt überwiesen.

Die PVAng hat also in den Ausgleichsfonds 7,038 Mrd. Schilling (511,471 Mio. EUR) mehr einbezahlt, als sie refundiert erhielt. Vergleicht man diese Zahl mit der Höhe des Bundesbeitrages, so hätte sich rein rechnerisch nur ein Bedarf von 3,458 Mrd. Schilling (251,303 Mio. EUR) an Bundesbeitrag ergeben.

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