Wiener Gemeinderat (5)

Rechnungsabschluss 1999 - Jugend, Soziales, Information und Sport

Wien, (OTS) Viele Punkte des Koalitionsübereinkommens seien nicht umgesetzt worden, sagte GR Johann Römer (FPÖ). So sei zum Beispiel beim Vorhaben, lehrlingsausbildende Unternehmen zu unterstützen, überhaupt nichts geschehen. Ausbildungsangebote in neuen Berufen fehlten. Römer kritisierte weiters die Budgetüberschreitung des Presse- und Informationsdienstes. Die Ausgliederung der Veranstaltungsges.m.b.H. führe zu mangelhafter Information der Gemeinderatsmitglieder. Der Redner verlangte außerdem Gratisbetreuungsplätze für alle Kinder. Die Subventionsvergabe sei im Jugendbereich nicht nachvollziehbar, kritisierte er, im Sportbereich sei sie noch undurchsichtiger. Der Rechnungsabschluss sei abzulehnen, weil er der Ausdruck des Scheiterns der Regierung sei.

GR Gerhard Göbl (SPÖ) kritisierte scharf die Sparpläne der Bundesregierung. Die Stadt Wien werde nicht überall einspringen können, wo die Regierung sich zurückziehe. Gespart werde nur bei den Kleinen, die Großen hingegen würden gefördert. Göbl verteidigte die Qualität der städtischen Parkanlagen. Viele Parks würden gemeinsam mit Eltern und Kindern neu gestaltet. Kinderbetreuungsplätze sollten flächendeckend, aber nicht gratis zur Verfügung gestellt werden. In Wien sei die soziale Treffsicherheit bei den Kosten gegeben: für rund ein Drittel der Betreuungsplätze müsse schon jetzt nichts mehr bezahlt werden. Im Sportbereich seien 1999 große Vorhaben wie die Sanierung des Dusika-Stadions umgesetzt worden. Junge Menschen würden
erfolgreich durch die Aktivitäten der Stadt auf diesem Sektor angesprochen. (Forts.) roh/vo

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