Kollross: Strafmündigkeit ab 18 Jahre ist Ausfluß der LAW AND ORDER-Gesinnung von FPÖVP!

Der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, Andreas
Kollross, kritisiert den Plan der Regierung, im Zuge der Herabsenkung des
Volljährigkeitsalters auch die volle Strafmündigkeit mit 18 einzuführen.

"Mit der geplanten Einführung der vollen Strafmündigkeit mit 18 holt diese
Regierung zum nächsten Schlag gegen Jugendliche aus. Was mit dem Zivildienst begann, soll nun mit Änderungen im Strafrecht prolongiert werden.

Das Jugendstrafrecht ist ein angemessenes und durch die Praxis bewährtes
Instrument. Es besteht kein Zwang, mit der Herabsetzung des Volljährigkeitsalters auch die volle Strafmündigkeit einzuführen. Dieser
Vorschlag ist Ausfluß der LAW AND ORDER Gesinnung von FPÖVP. Nur wer Gerichtsbarkeit als "staatlich sanktionierten Rachefeldzug" begreift, ist fähig, auf derart jugendfeindliche Ideen zu kommen," so Kollross
wörtlich.

Der Landesvorsitzende betont, daß es gerade jungen Menschen möglich sein
muß, aus Fehlern zu lernen und spricht sich entschieden gegen die Einführung der Strafmündigkeit mit 18 aus.

Kollross begrüßt die geplante Senkung des Volljährigkeitsalters und bezeichnet diese als wichtigen Schritt, um junge Menschen früher als bisher
als vollwertige Partner in die Gesellschaft einzubinden. Gleichzeitig bekräftigt
Kollross die Forderung der SJ NÖ, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken.

"Der Vorschlag von FPÖVP zeigt, wie wichtig es ist, daß Jugendliche endlich
gleichberechtigt in die politische Entscheidungsfindung eingebunden werden.
Ein derart jugendfeindliches Regieren, wie es derzeit von FPÖVP praktiziert
wird, wäre unter diesen Umständen um einiges schwerer umzusetzen!" so
Kollross abschließend.
(schluss)

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