BV Emmerling: Parkraumproblematik im 4. Bezirk

Wien, (OTS) Bezirksvorsteherin Susanne Emmerling (ÖVP) berichtete am Mittwoch in einem Pressegespräch über die Parkplatzsituation auf der Wieden. Weiters informierte sie über ihren Standpunkt zu der geplanten Errichtung einer Tiefgarage bei der Bundeswirtschaftskammer. Die Parkraumproblematik im 4. Bezirk konnte durch die Einführung des "Parkpickerls" merkbar verringert werden, vor allem in den Abendstunden gibt es aber noch Schwierigkeiten. Das Bezirksoberhaupt fordert einen verstärkten Einsatz der Parkraumüberwachungsorgane sowie eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer des "Parkpickerls" bis 22 Uhr. Der von einem privaten Betreiber angestrebte Garagenbau bei der Bundeswirtschaftskammer wird von Bezirksvorsteherin Emmerling entschieden abgelehnt. Die Garage würde zu einer vermehrten Verkehrsbelastung führen, bereits im Jahre 1997 habe sich die Bezirksvertretung in einem mehrheitlichen Beschluss gegen ein derartiges Projekt ausgesprochen.****

Die gewünschte Ausdehnung der Gültigkeitsfrist des "Parkpickerls" von 20 Uhr auf 22 Uhr wird von der
Bezirksvorsteherin mit Problemen der Bezirksbewohner bei der abendlichen Parkplatzsuche begründet. Nach ihrer Ansicht hat eine solche Verlängerung keine besonderen Auswirkungen auf die im
Bezirk ansässigen Gastronomen. Eine verstärkte Überwachungstätigkeit sei auch wegen der hohen Kosten für die Parkerlaubnis erforderlich.

Bezirksvorsteherin lehnt Wirtschaftskammer-Garage ab

Dem Garagenprojekt bei der Bundeswirtschaftskammer kann die Bezirksvorsteherin nicht zustimmen. Die rund 400 Stellplätze der Garage würden überwiegend von Tagespendlern frequentiert, bei den Anrainern bestehe weitgehend kein Interesse. Die Garage würde überdies ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen in einem dicht bewohnten Gebiet bewirken. Massiv kritisierte die
Bezirksvorsteherin die Haltung der "Grünen" im Bezirk zum Garagenthema. In der kommenden Sitzung des Bezirksparlaments wird die Fraktion der "Grünen" eines Ablehnung des Bauprojekts durch
die Bezirksvertretung beantragen, obwohl ein entsprechender Beschluss bereits im Jahre 1997 getroffen wurde. Als Grund für diese Vorgangsweise nannte Emmerling unter anderem persönliche Interessen einer Bezirksmandatarin der "Grünen". Die Bezirksvorsteherin verurteilte die "populistische und völlig unsachliche" Politik der grünen Fraktion und beanstandete auch deren Aktivitäten bei der Einführung des "Parkpickerls".

Im Rahmen des Pressegesprächs erinnerte Bezirksvorsteherin Emmerling an das Projekt "Viktualienmarkt auf dem Südtiroler Platz". Bei einer Befragungsaktion haben sich die betroffenen Bezirksbewohner für das Vorhaben ausgesprochen, auch eine wissenschaftliche Studie spricht für die Schaffung des Marktes.
Das Bezirksoberhaupt wünscht eine baldige Realisierung des Marktprojekts, bereits seit geraumer Zeit befasse sich Konsumentenstadträtin Mag. Brauner (SPÖ) mit dieser Angelegenheit. (Schluss) enz

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Oskar Enzfelder
Tel.: 4000/81 057
e-mail: enz@m53.magwien.gv.atPID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK