Familienbund Präsident Mag. Otto Gumpinger fordert Waffenpass für Kampfhunde

Linz (OTS) - Angesichts des grässlichen Todes eines 6 - jährigen Buben in einem Hamburger Schulhof, verursacht durch einen Angriff von 2 Kampfhunden, fordert der Präsident des Österreichischen Familienbundes Mag. Otto Gumpinger die Landtage auf eine Genehmigungspflicht für das Halten und Züchten von Kampfhunden einzuführen und appelliert an das Parlament ebenfalls den Import zu reglementieren.

Kampfhunde werden zum Teil als Waffen missbraucht, von unverlässlichen Personen gehalten bzw. fehlen oft die Voraussetzungen für eine artgerechte Tierhaltung. Derzeit haben in der Regel die Bürgermeister das Recht im Extremfall die Abnahme des Hundes zu verfügen. Dies geschieht, wenn überhaupt, nur dann, wenn bereits Personen verletzt worden sind.

Restrictive Haltergenehmigung

Es ist deshalb, laut Präsident LAbg. Mag. Otto Gumpinger, unerlässlich dass von vornherein in einer äußerst restriktiven Vorgangsweise eine Haltergenehmigung nur an Personen erteilt wird, die persönlich verlässlich und auch in der Lage sind ein derartiges Tier artgerecht zu halten und tatsächlich verhindern können, dass unsere Kinder an Leib und Leben gefährdet werden oder sogar getötet werden. Dafür müssten in den Polizeistrafgesetzen der Länder entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden. Gumpinger hat bereits vor einigen Jahren selbst einen Verbotsantrag im OÖ. Landtag eingebracht, der dort bedauerlicherweise keine Mehrheit gefunden hat.

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