Kogler: Dringender Reformbedarf der Bankenaufsicht

Grüne: Kuhhandel rund um Bank-Burgenland-Vorstand erklärungsbedürftig

Wien (OTS). "Vor dem Hintergrund des Milliardenskandals rund um die Bank Burgenland erscheint die Rolle der Bankenaufsicht zunehmend fragwürdig", so der Vorsitzende des parlamentarischen Rechnungshofausschusses und Abgeordnete der Grünen, Werner Kogler. Zwar hat die Bankenaufsicht eine Prüfung der Bank Burgenland durch die Nationalbank veranlaßt, das desaströse Ergebnis des Prüfberichts verhinderte jedoch nicht die Weiterbestellung von Bankvorstand Gassner.

"Daß sich Vertreter der Bankenaufsicht auf einen Kuhhandel um die Verlängerung eines nach eigenen Erkenntnissen abberufungsreifen Vorstands einlassen, zeigt, daß diese Institution wesentlich mehr Erklärungsbedarf hat, als es Finanzminister Grasser der Öffentlichkeit weismachen will", so Kogler. Der Wirtschaftssprecher der Grünen erinnert daran, daß das für die Bankenaufsicht verantwortliche Regierungsmitglied, Finanzminister Grasser, zum Zeitpunkt der Wiederbestellung Gassners bereits zwei Monate im Amt war.

"Der Reformbedarf der Bankenaufsicht ist angesichts der Banken-Pleitenserie der letzten Jahre - Bank Burgenland, Rieger-Bank, BHI - als dringlich zu bezeichnen. Die Koalitionsmehrheit im Parlament ist aufgerufen, ihrem eigenen Regierungvorhaben -'Österreich neu regieren', Reform Bankenaufsicht, S. 81 - schleunigst nachzukommen", so Kogler abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.atPressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB