Kommt Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Kampfhunden? - SPÖ bringt nächste Woche Entscheidungsantrag im Parlament ein.

Vorausmeldung zu NEWS 26/00 v. 29.6.2000

Wien (OTS) - Nachdem ein 6-jähriger Bub in Hamburg von einem Pit Bull Terrier getötet wurde, ist auch in Österreich die Diskussion um sogenannte "Kampfhunde" neu entflammt. Auf politischer Seite fordert die SPÖ jetzt ein bundesweites Gesetz zum "Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden". Wie NEWS in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, wird SP-Klubobmann Peter Kostelka am Mittwoch nächster Woche im Parlament einen entsprechenden Entschließungsantrag einbringen.

Als wesentliche Forderungen nannte Kostelka gegenüber NEWS eine Sachkunde- und Zuverlässigkeitsprüfung für Hundehalter ähnlich der von Waffenbesitzern, eine Erhöhung der Steuer für als gefährlich eingestufte Hunde, ein Zuchtverbot für besonders aggressive Linien sowie die verpflichtende Kastration für bereits auffällig gewordene Hunde. Weiters plant die SPÖ eine Enquete, zu der sie neben Experten auch Vertreter sämtlicher Parteien einladen will.

Zugleich werfen die Sozialdemokraten ebenso wie die Grünen der ÖVP vor, seit Jahren gesetzliche Regelungen zu blockieren. Grünen-Tierschutzexpertin Madeleine Petrovic: "Wir brauchen dringend ein bundeseinheitliches Gesetz mit eigenen Rechten für Tiere ? auch gegenüber ihren Besitzern."

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