Eisenbahner: Weitere Verhandlungen mit Regierung nicht sinnvoll

GdE-Vorsitzender Haberzettl: Regierungsverhandler haben ihr Gesicht verloren

Wien (GdE/ÖGB). Nachdem der heutige weitreichende Kompromißvorschlag der Gewerkschaft der Eisenbahner trotz Übereinstimmung mit Verkehrsminister Schmid und Staatssekretär Finz von der Bundesregierung wenige Minuten nach Verhandlungsende abgelehnt wurde, sieht die Gewerkschaft keinen Weg mehr für sinnvolle Verhandlungen, erklärte GdE-Vorsitzender Wilhelm Haberzettl Mittwoch in Wien.++++

Haberzettl betonte, dass die Gewerkschaft weiterhin verhandlungsbereit ist, die Bundesregierung jedoch neue inhaltliche Vorschläge präsentieren muß.

Mit der Ablehnung unseres Kompromißvorschlages begibt sich die Bundesregierung wissentlich in einen Bereich, der rechtlich äußerst bedenklich ist. Ihre geplante Vorgangsweise bedeutet nämlich einen gesetzlichen Eingriff in die privatrechtlichen Verträge der EisenbahnerInnen. Damit wird die bisherige österreichische Rechtskultur gebrochen, schloß Haberzettl.

ÖGB, 28. Juni 2000
Nr. 560

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