Brauner: "Leistungen der Zuwanderer verdienen Ankerkennung"

Wien, (OTS) Verwundert zeigte sich die Wiener Integrationsstadträtin über die Haltung der Opposition im Rahmen der Rechnungsabschlussdebatte. "Es gehört zum Wesen der
Demokratie, dass sich politische Haltungen unterscheiden, die Opposition Kritik an der Regierung übt", so Brauner. Dass jedoch die Oppositionsparteien, und gerade das Liberale Forum, seit
Jahren mit einer Vehemenz und Konsequenz jeden positiven Schritt
in der Integrationspolitik einfach negiert, sei unverständlich und kontraproduktiv. Mit der ständigen Kritik und Ignoranz täten sie der Sache des Miteinanders einen Bärendienst, so Brauner.

Die Stadt Wien und der Wiener Integrationsfonds habe die vergangenen Jahre gute Arbeit geleistet. Es seien mit viel Elan
und Engagement gute Rahmenbedingungen für Integration geschaffen worden. Brauner: "Hauptverantwortlich für die Erfolge sind jedoch die Menschen und deren Beiträge gewesen". Beispiel Bildung: Sie erinnerte nur an die steigende Anzahl von jugendlichen
MigrantInnen (derzeit rund 40 Prozent), die ins Gymnasium
wechseln. Weit über 5.000 Personen hätten bei den bisherigen Sprachoffensiven teilgenommen: "Ist das nicht Beleg genug für gute Integrationspolitik und für das tolle Arbeit jedes Einzelnen?"

Beispiel Wohnen: Der Prozentsatz von MigrantInnen in Genossenschaftswohnungen und geförderten Mietwohnungen im Stadterweiterungsgebiet liegt bereits bei 10 Prozent, Tendenz steigend. Beispiel Mitbestimmung: MigrantInnen-VertreterInnen sind aktive PartnerInnen in der Integrationsarbeit. Die von NGO´s bei der Integrationskonferenz gewählten Personen haben eine konstruktive aber kritische Rolle im Kuratorium des Integrationsfonds übernommen. Dies als Quotenausländer zu bezeichnen sei überdies ungerecht und beleidigend. "Diese und
viele andere konkrete Elemente sind Beweis für den Fortschritt des Miteinander in Wien, auch wenn es von Seiten der Opposition
partout nicht zur Kenntnis genommen wird", betonte die Stadträtin. (Schluss) wb

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