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Ressort : VLKS
Datum : 20.06.00
Stichw. :

Titel : 51 Prozent weibliche Direktoren im

Pflichtschulbereich
Utl.: Frauen im Volksschulbereich auf dem Vormarsch =

Text :

Bregenz (VLK) - Von 35 neu bestellten Leitern im Pflichtschulbereich sind 51 Prozent Frauen. Von den neuen Volksschuldirektoren sind sogar 71 Prozent weiblich. "Damit
konnte die Zahl der Frauen in Fhrungspositionen im
Schulbereich deutlich erh”ht werden", ist Landesr"tin Eva Maria Waibel fr heuer mit der Bestellung zufrieden. ****

17 Frauen (71 Prozent) und sieben M"nner (29 Prozent)
bernehmen im Herbst die Leitung einer Volksschule. Im Bezirk Bludenz gehen alle vier zu besetzenden Direktorenposten an
Frauen, im Bezirk Bregenz bernehmen vier M"nner und vier
Frauen eine Leiterstelle, im Bezirk Dornbirn ein Mann und fnf Frauen und im Bezirk Feldkirch zwei M"nner und vier Frauen.

An den Vorarlberger Hauptschulen nehmen im September elf
neue Hauptschuldirektoren ihren Dienst auf. Davon sind zehn
M"nner und eine Frau. "Fr die Leitung einer Hauptschule haben
sich nur wenig Frauen beworben", erkl"rt Landesr"tin Waibel,
"und ich wnsche mir, dass sich das in den n"chsten Jahren
"ndert und sich mehr Frauen in allen Schulbereichen um Fhrungspositionen bewerben." Die neue HS-Direktorin beginnt
ihren Dienst im Bezirk Feldkirch.

Insgesamt waren heuer 49 Direktorenposten an Pflichtschulen ausgeschrieben. Die Zahl der Neo-Direktoren hat sich im letzten Moment noch ver"ndert, weil acht Volksschuldirektoren und ein Hauptschuldirektor ihre Pensionserkl"rung widerrufen haben.
Ferner hat sich fr die Leitung von vier Volksschulen und einer Polytechnischen Schule niemand beworben.

Drei Volksschuldirektoren bernehmen die Leitung einer
anderen Volksschule, sodass die Leitung ihrer bisherigen Schule
im Herbst ausgeschrieben werden muss.

Die Bestellung der Neuleiterinnen und -leiter erfolgt
zun"chst fr vier Jahre. Bei Bew"hrung und erfolgreicher
Teilnahme am Schulmanagementkurs entf"llt die zeitliche
Begrenzung kraft Gesetzes.
(so/gw)

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Ressort : VLK
Datum : 20.06.00
Stichw. :

Titel : Sprechstunde mit Landesrat Bischof in St. Anton im

Montafon =

Text :

St. Anton im Montafon (VLK) - Am Dienstag, 27. Juni 2000,
wird Landesrat Hans-Peter Bischof von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr
im Gemeindeamt in St. Anton im Montafon eine ”ffentliche Sprechstunde abhalten. Landesrat Hans-Peter Bischof betreut in
der Landesregierung die Ressorts Soziales, Gesundheit, Senioren
und Kultur. Bei der Sprechstunde k”nnen dem Landesrat aber auch alle allgemeinen und pers”nlichen Probleme unterbreitet werden. ****

(gb”)

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Ressort : VLKB
Datum : 20.06.00
Stichw. : Bodensee/Zukunft/Sausgruber
Titel : Bodensee: Zukunftsimpulse durch

IBK-Strategiekonferenz
Utl.: Sausgruber: Verst"rkung der Zusammenarbeit
vor allem in Bildungsfragen =

Text :

Viktorsberg (VLK) - Vor allem in Fragen der Bildung will die
IBK die Zusammenarbeit in der Regio Bodensee noch mehr
vertiefen. Darauf einigte sich die IBK-Regierungschefs
anl"álich einer Strategietagung, zu der IBK-Vorsitzender Landeshauptmann Herbert Sausgruber seine Kollegen nach
Viktorsberg geladen hatte. ****

An der IBK-Strategiekonferenz unter Sausgrubers Vorsitz
nahmen teil: Ministerpr"sident Erwin Teufel (Baden-
Wrttemberg), Ministerialdirektor Heinz Fischer-Heidlberger (Bayern), Landammann Walter K"gi (St. Gallen), Regierungsrat
Hans Altherr (Appenzell-Ausserrhoden), Regierungspr"sident
Hermann Lei (Thurgau) Regierungsrat Ernst Neukomm
(Schaffhausen), Regierungsr"tin Doroth‚e Fierz (Zrich) sowie Regierungschef Mario Frick (Liechtenstein).

Wichtiger Zukunftsimpuls "Bodenseehochschule"

"Die aktuelle Leistungsbilanz der IBK kann sich durchaus
sehen lassen", so Sausgruber: Als Beispiele verwies er auf
mehrere aktuelle Erfolge und Fortschritte in der grenzberschreitenden Zusammenarbeit im Bodenseeraum:

Groáe Hoffnung setzen die IBK-Regierungschefs etwa in die konsequente Entwicklung des virtuellen Hochschulverbundes "Bodenseehochschule". Sausgruber: "Vor allem beim Symposium,
das Anfang Juni in Bregenz stattfand, wurden wichtige Zukunftsimpulse gesetzt. Nun geht es darum, den vereinbarten Drei-Stufenplan konsequent umzusetzen".

Schon jetzt kooperieren beim Studiengang "Mechanical
Engineering and International Sales Management" die
Fachhochschulen Dornbirn, Furtwangen, Ravensburg-Weingarten und Konstanz und bieten damit ihren Studenten einen v”llig neuen Master-Aufbaustudiengang. Groáen Zuspruch findet auch der Studiengang "Information Engineering", den die "Wirtschaftsinformatik" der Universit"ten Zrich und Konstanz eingerichtet haben.

Konkrete Fortschritte macht auch die IBK-Arbeitsgruppe "Telematik", die derzeit Markt- und Kundenbedrfnissen nach grenzberschreitenden Telekommunikations-Dienstleistungen in
der Regio Bodensee aufarbeitet: Eine erste Pr"sentation der Ergebnisse steht kurz bevor.

Verkehr: Fortschritte durch Neigezugstechnik

Auch der Bahnausbau im Bodenseeraum macht Fortschritte. Seit
Ende Mai kommen erstmals Neigetechnikzge auf der Bodenseegrtelbahn zwischen Singen und Lindau zum Einsatz.
Diese Zge verkehren im Zweistundentakt, halten in
Friedrichshafen, šberlingen und Radolfszell und verkrzen hier
die Reisezeit um eine halbe Stunde. In Lindau wird in der Regel
der Anschlusszug nach Bregenz erreicht. Die Verhandlungen
zwischen Bayern und der Deutschen Bahn zur Realisierung des Neigetechnikprojekts Allg"u kommen zgig voran.

Nach Vorarlberg bernimmt Appenzell-Ausserrhoden den Vorsitz

Die n"chste (21.) Konferenz der IBK-Regierungschefs findet
am 4. Dezember 2000 im Festspielhaus in Bregenz statt.
Vorarlberg wird dann ab Jahresbeginn 2001 den zweij"hrigen IBK-Vorsitz an den Schweizer Kanton Appenzell-Ausserrhoden (Regierungsrat Hans Altherr) bergeben.

Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) wurde 1972
gegrndet. Darin arbeiten die deutschen Bundesl"nder Baden-Wrttemberg und Bayern, die Schweizer Kantone Schaffhausen, Zrich, Thurgau, beide Appenzell und St. Gallen, das Frstentum Liechtenstein und das Land Vorarlberg zusammen.
(pam/dig)

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Ressort : VLKB
Datum : 20.06.00
Stichw. :

Titel : Jugendbeteiligung in Gemeinden

Utl.: Veranstaltung in Schloss Hofen zeigt Wege auf =

Text :

Lochau (VLK) Mit Chancen der Beteiligung von Jugendlichen
an Entscheidungsprozessen in Gemeinden besch"ftigte sich eine Veranstaltung der Gemeindeakademie in Schloss Hofen gestern, Montagabend, in Lochau. Rund 80 Gemeindevertreter waren
gekommen, um sich ber verschiedene Beteiligungsmodelle zu informieren. Konzipiert und begleitet wurde die Veranstaltung
von Jugend Initiativ. ****

Fr Landesr"tin Eva Maria Waibel, ist es gerade auch auf kommunaler Ebene entscheidend, "Jugendliche einzubeziehen und mitbestimmten zu lassen". Schlieálich ist es der unmittelbare Lebensraum, der in der Gemeinde gestaltet wird.

Die wichtigsten Ergebnisse einer Vorarlberger Jugendstudie pr"sentierte Hans-Peter Maier-Dallach. Ganz vorne in den Zukunftsbefrchtung der Jugendlichen liegt die Angst vor der Umweltzerst”rung, gefolgt vom Verlust der sozialen Solidarit"t
und der eigenen Traditionen. Erstaunlicherweise ziemlich weit abgeschlagen liegt die Befrchtung, den Anschluss an die Modernisierung zu verpassen. Stark ausgepr"gt ist bei
Jugendlichen die Identifikation mit dem eigenen Umfeld. Maier-Dallachs Rat an die politisch T"tigen ist es "global zu denken
und lokal zu handeln".

Der Diplomsozialarbeiter Harald Brandtner skizzierte
Eckpunkte und Erfahrungen mit Jugendbeteiligungsmodellen in Salzburg. Das Jugendforum Fuáach, der Jugendtreff Altach und
die Jugendbeteiligung in Lustenau berichteten schlieálich ber ihre Entstehung und ihre Erfahrungen.
(so/ug/dw/dig)

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Ressort : VLKS
Datum : 20.06.00
Stichw. :

Titel : Landesregierung: Kein Probelauf zur Mautbefreiung

Utl.: LH Sausgruber: Befrchtete Nachteile wrden m”gliche Vorteile berwiegen =

Text :

Bregenz (VLK) - Vorarlberger verzichtet auf einen Probelauf
zur Mautbefreiung auf der Rheintal Autobahn von der deutschen
Grenze durch den Pf"ndertunnel. Das gab Landeshauptmann Herbert Sausgruber im heutigen Pressefoyer nach der Regierungssitzung gemeinsam mit Straáenbaureferent Landesstatthalter Hubert
Gorbach und Verkehrslandesrat Manfred Rein bekannt. ****

Landeshauptmann Sausgruber betonte, dass sich die
Landesregierung sehr intensiv mit dieser Frage befasst hat und
nach Anh”rung von Fachleuten zu dieser einhelligen Entscheidung gekommen ist. Sausgruber: "Wir verzichten g"nzlich auf einen Versuch, da zu erwarten ist, dass die befrchteten Nachteile
die m”glichen Vorteile berwiegen k”nnten." Was fr die eine Gemeinde eine Entlastung sein k”nnte, w"re fr eine andere eine Belastung.

Landesstatthalter Hubert Gorbach wrdigte die groáe L"nderfreundlichkeit des Bundes bei den vorangegangenen Verhandlungen und verwies darauf, dass im Zuge der Diskussion
auch Nachteile zu Tage getreten sind.
(ug)

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Ressort : VLKS
Datum : 20.06.00
Stichw. :

Titel : L"ndle-Sportf”rderung weiterhin Spitze

Utl.: LR Stemer: "Der Sport gilt in Vorarlberg etwas"
=

Text :

Bregenz (VLK) - Vorarlberg bleibt das Land mit der h”chsten Sportf”rderung in ™sterreich. Heuer investiert die Vorarlberger Landesregierung 263 Schilling (19 Euro) pro Kopf der
Bev”lkerung in den Sport. Der L"ndervergleich zeigt einen
starken Westen: Tirol folgt mit einer Sportf”rderung von 208 Schilling (15 Euro) pro Einwohner auf Platz zwei, Salzburg mit
185 Schilling (13 Euro) auf Platz drei. ****

Fr Sportlandesrat Siegi Stemer sind diese Zahlen "eine eindrucksvolle Best"tigung dafr, dass der Sport im L"ndle
etwas gilt". Ziel der Landesregierung sei es, den Sport in Vorarlberg auf breiter Basis f”rdern, den Ausbau des Sportst"ttenangebotes fr m”glichst viele Sportarten voranzutreiben und vor allem die Nachwuchsarbeit zu
untersttzen. Landesrat Stemer: "In den Verb"nden, Vereinen und Gemeinden wird hervorragende Arbeit geleistet, die wir durch
unsere F”rderungen untersttzen wollen."

Im Landesbudget 2000 sind 85,1 Millionen Schilling (6,2
Millionen Euro) fr den auáerschulischen Sport veranschlagt. Bemerkenswert ist, dass Vorarlberg damit auch nach absoluten
Zahlen vor einigen deutlich grӇeren L"ndern wie K"rnten oder
der Steiermark liegt.

Sportf”rderung der L"nder (in Schilling pro Kopf der Bev”lkerung)

Rechnungsab- Voranschlag Voranschlag
schluss 1998 1999 2000

Burgenland 92,85 79,32 80,29
K"rnten 224,64 105,20 134,38 Nieder”sterreich 71,28 79,10 80,80 Ober”sterreich 142,75 128,55 136,13
Salzburg 244,78 156,44 185,35
Steiermark 109,80 45,05 45,51
Tirol 124,85 230,85 208,17
Vorarlberg 232,15 311,38*) 263,31
Wien**) 309,49 164,14 160,43

*) Sondereinfluss 3. Bauetappe Landessportschule
**) Sonderstellung, daher schwer vergleichbar
(gw)

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