Gewerbeverein: Zu hohes Arbeitslosengeld fördert Arbeitslosigkeit!

Wien (OTS) - Schwedische und britische Studien zeigen, dass Dauer und Höhe des Arbeitslosengeldes direkte negative Auswirkungen auf die Bereitschaft von Arbeitslosen haben, neue Arbeit aufzunehmen. Der Ansatz ist so trivial, dass er keiner weiteren Argumentation bedürfte - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in einer Aussendung.

Hohes Arbeitslosengeld mindert bei sparsamerer Lebensführung die Lebensqualität nicht merklich, es senkt die Bereitschaft zu Mobilität und da in Österreich in vielen Bereichen eine gute Beschäftigungslage herrscht, kann auch nicht mangelndes Angebot der Grund für Arbeitslosigkeit sein.

Grundsätzlich gilt somit: Hohe finanzielle Unterstützung Arbeitsloser - wie dies in Österreich gegeben ist - bringt diese nicht schneller in neue Jobs. Erfolgreich bei der Lösung der Arbeitsmarktprobleme sind vor allem Länder, die nur angemessenes - an strenge Bedingungen gebundenes - Arbeitslosengeld vergeben: USA, Niederlande, Großbritannien oder Schweden.

Die österreichische Bundesregierung sollte hier endlich bremsen und damit den Arbeitsmarkt stimulieren. Auch vier Prozent Arbeitslosenrate - nach alten Kriterien weit mehr - sind viel zu teuer.

In diesem Zusammenhang waren die Ausführungen des glücklicherweise scheidenden Wiener AMS-Chef befremdend: Langzeitarbeitslosigkeit würde in ganz Österreich dadurch verschleiert, dass man Arbeitslose vier Wochen in Ausbildung schickt - dann sind sie keine Arbeitslosen mehr - die Notstandshilfe bleibt aber gleich teuer für die Zahler Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Als großes Verdienst rechnet sich der noch amtierende Wiener AMS-Chef die riesige Erhöhung seines Budgets während seiner Amtszeit an; eigentlich hätte man erwarten können, dass ein Mann in einer solchen Position stolz ist, Probleme mit weniger Geld auf kreative - nicht so plump kreative wie oben angeführt - Weise löst.

Der AMS-Chef wird Arbeitslosigkeit nie im Leben erfahren müssen:
Er kehrt als wohlbestallter Beamter ins Ministerium zurück und wird dort weiterhin sein Unwesen treiben. Es wäre ja unzumutbar gewesen, einem überforderten und krass überzahlten Pseudo-Manager aus einem Ministerium, dorthin zu "entsorgen", wo gleich glücklose Kollegen aus der Privatwirtschaft kommen - in die Arbeitslosigkeit.

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