Minister Schmid: "Kein politisches Kleingeld mit Transitproblematik!"

"Offensichtlich halten Guggenberger und Weingartner ein Hearing des Tiroler Landtages wichtiger als die Interessen der Tiroler Bevölkerung", ist Verkehrsminister Michael Schmid über die wüste Kritik des SP-Klubobmannes und des Tiroler Landeshauptmannes erbost. Schmid wörtlich: "Ich stehe für die parteipolitischen Spielchen der beiden Herrschaften nicht zur Verfügung, denn ich kämpfe seit 10:00 Uhr des heutigen Tages im EU-Verkehrsministerrat in Luxemburg für die Anliegen der transitgeplagten Tiroler."

Schmid ist verwundert, daß das Wort "Terminkoordination" im Büro des Tiroler Landeshautmannes offenbar unbekannt ist. So sei ein bereits ausgemachter Termin für das Hearing "aufgrund landespolitischer Dispositionen Weingartners dann doch nicht zustande gekommen". Als weiteres Ergebnis der nicht vorhandenen Koalition sei nur noch die Einladung des Tiroler Landtagspräsidenten für den 26. Juni 2000 gekommen. Ganz Österreich wisse, daß an diesem Tag der EU-Verkehrsministerrat zum Thema der Ökopunkte-Problematik in Luxemburg tage.

SP-Klubobmann Guggenbergers Vorwurf, Schmid habe seinen Beamten die Teilnahme am Verkehrshearing verboten, weist der Minister aufs Schärfste zurück. In einem persönlichen Brief, der auch an sämtliche Tiroler Landtagsabgeordneten ergangen ist, habe Schmid Weingartner am 9. Juni 2000 wissen lassen, daß die Transitverkehrsexperten des Ministeriums an diesem Tag ebenso in Luxemburg sind, um den Minister in den Verhandlungen zu unterstützen.

Michael Schmid verurteilt die parteipolitischen Spielchen der beiden und bemerkt abschließend: "Mir sind die Interessen der Tiroler Bevölkerung das oberste Anliegen. Der Tiroler Landeshauptmann, der den derzeitigen Transitvertrag ausverhandelt hat, und der SP-Klubobmann sehen das offenbar anders und denken nur daran, politisches Kleingeld zu wechseln."

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