Sichrovsky: Dt. Außenminister entdeckt Gebrauchswert des Nationalsozialismus für Sanktionspolitik gegen Österreich

Ratlos jedoch gegen rasanten Anstieg der rechtsextremen Ausschreitungen in Deutschland!

Wien, 2000-06-26 (fpd) - Die Begründung des Deutschen Außenministers Joschka Fischer, die Sanktionen
gegen Österreich müßten die Deutschen "angesichts der nationalsozialistischen Vergangenheit" fortsetzen, zeigt in seiner absurden Verdrehung von Ursache und Wirkung wie die Schrecken des Nationalsozialismus immer häufiger für
politische Selbstdarstellungen mißbraucht werden. Die Verbrechen der Deutschen während des Zweiten Weltkrieges als Berechtigung für die Mißachtung einer demokratischen Entscheidung in einem befreundeten Nachbarland und
gleichberechtigten Partner in der EU vorzubringen, grenzt an eine Verhöhnung der Opfer des Naziregimes," kritisierte heute der freiheitliche Generalsekretär, Peter Sichrovsky.

Sichrovsky erklärte weiters, daß der Holocaust und all die anderen Verbrechen, die im Namen der Nationalsozialisten verübt wurden, keine befreiende Wirkung für jene Populisten habe, die sich als notwendige antifaschistische Alternative präsentieren und die Hetze gegen demokratisch gewählte Politiker mit der Verteidigung der Demokratie begründen.
Dies sei um so erstaunlicher, da die selben Moralisten unter den deutschen Politikern, die Österreich verdammen, auf die erschreckende Zunahme von rechtsextremen Gewalttaten gegen Ausländer und Jüdische Einrichtungen in Deutschland bisher keine Antwort fanden. (Schluß)

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