Tusch und Elbemühl drucken gemeinsam

Mit dem Zusammenschluß entsteht größte österreichische Rollenoffsetdruckerei

Wien (OTS) - Die Elbemühl Printgruppe und die burgenländische Tusch Druck schließen sich mit 1. Juli 2000 zusammen und leiten damit eine Konsolidierung in der österreichischen Druckereibranche ein. Die beiden Unternehmen erreichen mit mehr als 500 Mitarbeitern und einer guten Eigenkapitalausstattung einen Umsatz von rd. 1,7 Mrd. ATS. Die Eigentümer sehen in dem Zusammenschluss den Start einer Druckereigruppe nach europäischem Format.

Der Zusammenschluss ist in den zuständigen Gremien bereits genehmigt und abgeschlossen, an einigen Details feilen noch die Beraterteams. Komm.-Rat. Anton Tusch zum Ergebnis: "Die stark segmentierte Druckerei-Branche verlangt nach einer professionellen, zukunftsorientierten und industriellen Lösung. Unser Geschäft richtet sich nicht nach den Landesgrenzen. Es geht auch nicht um den Meistertitel in einer "Regionalliga", sondern um die "Europameisterschaft". Wir wollen in der EURO-Liga wettbewerbsfähig bleiben und das Spitzenfeld erreichen. "

Dr. Friedrich Eitler, Vorstand des Elbemühl-Eigentümers PONTES Beteiligungs-AG: "Mit dem Zusammenschluss von zwei starken und profitablen Unternehmen entsteht der erste wesentliche Impuls für eine österreichische Druckereilösung, der in weiterer Folge Dynamik in die gesamte österreichische Druckbranche bringen wird. Damit entsteht in Österreich eine beispielhafte, insbesondere auch international wettbewerbsfähige Druckereigruppe mit bedeutendem Weiterentwicklungspotenzial."

Die Gründe für den Zusammenschluss sind laut Eitler vielfältig. Die Synergien liegen in einer künftig noch besser optimierten Maschinenbelegung und der breiteren und tieferen Kundenbetreuung, beides für die Druckbranche entscheidende Erfolgsfaktoren. "Die Zusammenlegung der Ressourcen ist auch der erste große Schritt zur Internationalisierung, die nicht nur angedacht ist, sondern bereits realisiert wird", betont Tusch.

Details des Zusammenschlusses

Entsprechend den jeweiligen Unternehmensstärken wird das neue Managementteam die strategischen Agenden aufteilen. Die operativen Details werden in den nächsten Wochen geklärt. "Wir kennen uns seit vielen Jahren, und es besteht eine hohe gegenseitige Wertschätzung", so die Geschäftsführer und Eigentümer von Tusch und Elbemühl unisono. "Wir haben uns auf eine partnerschaftliche Struktur geeinigt. An den Details arbeiten derzeit noch die Beraterteams," erklärt Dr. Eitler.

Die Eigentümerinteressen werden auf Seiten Tusch durch die Gutenberg 2000 Privatstiftung wahrgenommen. Tusch wird in dieser Transaktion durch die auf Unternehmens-zusammenschlüsse spezialisierte Beratergruppe Vienna Capital Partners betreut, einem Zusammenschluss früherer führender CAIB Investmentbanker.

New Economy als Zukunftsperspektive

Auch für die Druckproduktion bietet die New Economy herausfordernde Aussichten. Untersuchungen haben ergeben, dass Telekommunikation, E-Commerce etc. in keiner Weise eine Substitution von Druckprodukten zur Folge haben, sondern ganz im Gegenteil dazu führen, dass Druckaufträge in der klassischen Werbung, wie Magazine und Werbematerial, massiv ansteigen. Eine Entwicklung, die man im neuen Kooperationsteam von Elbemühl und Tusch mit Interesse verfolgen will.

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