Österreichs USA-Exporte setzen 2000 ausgezeichnetes Wachstum fort

Ausfuhren stiegen im 1. Quartal um 17,7 Prozent auf über ATS 10 Mrd an; Importe: +7,5 Prozent auf ATS 12,5 Mrd

Wien (PWK) - Nach dem besten Jahr in der Geschichte der
bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der USA und Österreich (1999: Exportwachstum 20,7 Prozent auf Rekordwert von 37,8 Mrd Schilling, Importwachstum +18,2 Prozent), setzt sich die Erfolgsstory im ersten Quartal 2000 weiter fort. "Die österreichischen Exporte legten um 17,7 Prozent auf 10,1 Mrd Schilling zu, die Importe um 7,5 Prozent auf 12,5 Mrd Schilling", berichtet der österreichische Handelsdelegierte in New York, Benno Koch.

Die Hochkonjunktur der Vereinigten Staaten, die von Rekordwerten bei privaten Konsumausgaben und von hohen Produktivitätsgewinnen im zukunftsorientierten Sektor der Informationstechnologie getragen wird und im ersten Quartal ein Wachstum von 5,4 Prozent verbuchte, könne von den österreichischen Exporteuren 1:1 genutzt werden, freut sich Koch.

Die USA nehmen mittlerweile knapp 5 Prozent aller österreichischen Exporte auf und avancierten über die letzten Jahren zum drittwichtigsten Handelspartner nach Deutschland und Italien. Seit 1992 haben sich die Ausfuhren fast verdreifacht, während sich die Importe in etwa verdoppelten. "Die Deckungsquote der Exporte zu den Importen konnte somit von 54 auf 78 Prozent gesteigert, das österreichische Handelsbilanzdefizit also in Relation reduziert werden", erklärt Koch. Bei den Marktanteilen in den USA konnten die österreichischen Unternehmen seit 1995 ebenfalls zulegen.

1999 verdrängten die österreichischen Kraftfahrzeug-Lieferungen mit einer Steigerung von 76 Prozent gegenüber dem Jahr davor sowie die medizinisch/pharmazeutischen Waren (+79 Prozent) die traditionell führenden Spezialmaschinen (+7 Prozent) vom ersten Rang der Exportstatistik. Der Handelsdelegierte sieht besonders in der Verkehrs- und Transportwirtschaft, der Pharma- und Medizintechnik, der Umwelt-Technologie, der Konstruktions- und Fertigungstechnik sowie in der Elektronik Bereiche, in denen sich österreichischen Firmen in den USA aufgrund der hohen internationalen Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft verstärkt Marktchancen bieten werden.

Auch bei den Direktinvestitionen zählen die Vereinigten Staaten zu den fünf wichtigsten Partnerländer Österreichs. "Per 1998 gibt das Department of Commerce den akkumulierten Gesamtwert der US-Investitionen in Österreich mit 3,8 Mio US-Dollar an, während österreichische Firmen in den USA rund 4,9 Mio US-Dollar für Unternehmensbeteiligungen und -Gründungen ausgaben", weiß Koch. Insgesamt bestehen zur Zeit etwa 363 Vertriebs- und Produktionsniederlassungen von 263 österreichischen Mutterunternehmen in den USA. Diese beschäftigen mehr als 8.000 Personen. In Österreich sind wiederum knapp 30.000 Personen bei rund 600 US-amerikanischen Firmen angestellt.

"Die anhaltende US-Hochkonjunktur sowie die erhöhte Transparenz und Stabilität, die die Einführung des Euro für die bilateralen Geschäftsbeziehungen gebracht haben, sollten eine weitere Intensivierung des Handels und der Investitionstätigkeit im Gesamtjahr 2000 bewirken", blickt Koch optimistisch in die Zukunft. (Ne)

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