Lainsits-Niederung unter Naturschutz gestellt

Bauer: Spricht für die Einmaligkeit dieser Region

Eine der letzten großen Auwiesen Niederungen des Waldviertels, die Lainsits-Niederung, ist kürzlich von der Landesregierung offiziell zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Eine Entscheidung, die vor allem von der Bereitschaft und der Zustimmung der Verantwortlichen und der Bevölkerung der Region getragen worden sei, betonte heute LHStv. Dr. Hannes Bauer anläßlich der Präsentation des Naturschutzgebietes Lainsits in Gmünd. Dieser Entscheidung war eine rund 14 Jahre lang dauernde Diskussion vorausgegangen.

Durch die Zusammenarbeit verschiedenster Bereiche wie Wasserschutzbau, Agrarbezirksbehörde, Naturschutz und Stadtgemeinde, sowie dank der Kooperationsbereitschaft der insgesamt 55 Grundeigentümer konnten schließlich die Voraussetzungen für die Errichtung eines Naturschutzgebietes in dieser Region geschaffen werden. Die Schaffung eines weiteren Naturschutzgebietes spreche auch für die Einmaligkeit dieser Region, so Bauer. Im Bezirk Gmünd gebe es außerdem mit der Blockhaide, dem Nordwald und dem Heidenreichsteiner Moor bereits drei Naturparke, mit dem Schremser Hochmoor sei kürzlich ein weiterer hinzugekommen. Insgesamt habe Niederösterreich damit bereits 22 Naturparke.

Das Naturschutzgebiet Lainsits liegt zwischen der Einmündung des Braunau-Baches und der Österreich-Tschechischen Staatsgrenze und hat eine Länge von sieben Kilometern und eine Breite bis zu 450 Metern. Die Gesamtfläche beträgt 135,4 ha, davon sind 91,8 ha öffentliches Wassergut, 6,5 ha entfallen auf die Stadtgemeinde Gmünd. Der Rest von 37,1 ha befindet sich im Besitz von 55 Grundeigentümern, die eine jährliche, wertgesicherte, Entschädigung bzw. eine einmalige Abfindung erhalten.
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