Mikl-Leitner: Sanktionen auf schnellstem Weg aufheben

Dialog innerhalb Europas heuer wichtiger denn je

St. Pölten (NÖI) - "Das Europa-Forum Wachau steht heuer unter ganz besonderen Vorzeichen. So ist der Dialog, der ja zentrales Element dieser Veranstaltung ist, heuer wichtiger denn je. Wir Österreicher haben uns bewusst für ein ganz bestimmtes Europa entschieden, für ein Europa des Friedens- und der Sicherheitsgemeinschaft, ein Europa des Miteinander und des Dialogs und der uneingeschränkten Solidarität. Die Sanktionen die völlig zu unrecht gegen unser Land verhänt wurden, sind daher ein Schlag in das europafreundliche Gesicht der Österreicher", erklärt die Präsidentin des Europa-Forums Wachau, LGF Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Die Sanktionen würden der europäischen Grundidee widersprechen, die europäischen Grundwerte würden missachtet. So habe Österreich keine Regeln des Gemeinschaftsrechts verletzt. Die Entwicklung innerhalb der EU-14 mache sie als überzeugte Europäerin bestürzt und besorgt. "Ich habe Sorge, dass diese Entwicklung die Funktionsfähigkeit der Staatengemeinschaft gefährdet und der europäischen Integration schadet. Daher ist es notwendig - wie von der österreichischen Bundesregierung und auch von vielen ausländischen Medien gefordert - dass die Sanktionen auf schnellstem Weg über alle persönlichen Eitelkeiten hinweg aufgehoben werden", fordert Mikl-Leitner.

Mikl-Leitner erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass dieses internationale Symposium im Jahr 1994 auf Grund des positiven Votums zum EU-Beitritt ins Leben gerufen wurde. Sie dankte den Initiatoren dieser mit hochkarätigen Gästen aus ganz Europa besetzten Veranstaltung, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. "Sie haben die damalige Entscheidung als Auftrag für einen jährlichen Meinungsaustausch zu zentralen europäischen Themen wie Friedenssicherung oder Erweiterungsprozess verstanden".

Am ersten Tag des diesjährigen Europa-Forum Wachau konnte Mikl-Leitner neben Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll auch Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner, den Parlamentspräsidenten der Tschechischen Republik, Dr. Vaclav Klaus, den Präsidenten der Europäischen Volkspartei Wilfried Martens, Innenminister Dr. Ernst Strasser und den "Eurpäer der ersten Stunde", den ehemaligen Vizekanzler und Außenminister Dr. Alois Mock begrüßen. Die Moderation des Europa-Forum Wachau wird in bewährter Tradition von Prof. Paul Lendvai durchgeführt.

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