Heinzl: Mega-Schweinezucht in St. Pölten: Betreiber ziehen Bauansuchen zurück

Projekt in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes und im Grundwasserstrom der Landeshauptstadt letztlich nicht haltbar

St. Pölten, (SPI) - Ein großes "Aufatmen" konstatiert St. Pöltens SP-Nationalrat Anton Heinzl in Sachen geplanten Mega-Schweinezuchtbetrieb in St. Pölten/Harland-Altmannsdorf mit mehreren Tausend Tieren. Die Betreiber zogen vergangene Woche über ihre Rechtsanwälte das Bauansuchen über die baubehördliche Bewilligung bei der Landeshauptstadt St. Pölten zurück. "Die massiven Bürgerproteste und der anhaltende politische Widerstand haben die Betreiber nun offensichtlich zum Einlenken bewegt. Das Projekt scheint endgültig gestorben, die Bevölkerung kann aufatmen. Ihre Lebensqualität bleibt gewahrt, auch die Gefährdung des St. Pöltner Trinkwassers - der Betrieb und große Teile der Entsorgungsflächen wären im Grundwasserstrom der Landeshauptstadt gelegen - ist damit abgewehrt", freut sich Heinzl über den Erfolg.****

Zur Entsorgung der anfallenden Gülle wäre etwa ein Gebiet in der Größenordnung von 2000 Bauparzellen notwendig. Die Trinkwassergefährdung ist zudem durch eine Stellungnahme des Magistrats der Landeshauptstadt St. Pölten, Stadtwerke/Wasserwerk, untermauert. Auch in der Nachbargemeinde Pyhra wären viele Hausbrunnen gefährdet gewesen, wenn durch die Gülleentsorgung die Nitratbelastung weiter anzusteigen droht.

"Tierquälerische Massentierhaltung, Umweltgefährdung und -verschmutzung sowie Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anrainer sollten in der österreichischen Landwirtschaft, die völlig richtig auf umweltverträgliche und vor allem kleinbetriebliche Produktionseinheiten setzt, für immer der Vergangenheit angehören. Der Konsument setzt auf Qualität und umwelt- und tierfreundliche Produktion. Ich hoffe, dass sich diese Zielsetzung letztendlich durchsetzt und derartige "Tier-KZs", wie in Harland geplant, endgültig aus unserer Landwirtschaft verschwinden", so NR Anton Heinzl abschließend.
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