Wieder Klage gegen Michael Jackson eingeleitet

München (ots) - Am Freitag, den 23. Juni 2000 reichten die Anwälte Louis R. Miller, Ronald E. Guttmann und Mila Livitz beim Superior Court des Staates Kalifornien in Los Angeles Klage gegen Michael Jackson ein. Gegenstand der Klage ist eine Forderung seines langjährigen Veranstalters und Freundes Marcel Avram in Höhe von 21,2 Million US-Dollar plus Zinsen für vorgestreckte Veranstaltungs- und Produktionskosten, übernommene Verbindlichkeiten und entgangene Einnahmen.

Die Fakten: Im Frühjahr 1999 schlossen Avram und Jackson einen Vertrag über vier Mega-Events ab - zwei Benefiz-Shows am 25. Juni 1999 in Seoul und am 27. Juni 1999 im Münchner Olympiastadion, sowie über zwei Millenium Shows zum Jahreswechsel 1999/2000. Eines dieser Millenium-Events sollte in Sydney/Australien, die zweite Show sodann jenseits der Zeitzonengrenze in Honolulu stattfinden. Marcel Avram bezahlte Michael Jackson daraufhin einen Vorschuss von einer Million US-Dollar, übernahm darüberhinaus alle Extrakosten von Michael Jackson und begann mit seinen internationalen Partnern mit der Vorbereitung der Millenium Events, insbesondere der technischen Produktion, der Logistik und der Werbung.

Im Oktober 1999 informierte der US-Superstar Michael Jackson seinen Promoter, dass er die vertraglich vereinbarten Shows nicht spielen würde - ohne Angabe von trifftigen Gründen. Über sechs Monate bemühte sich Marcel Avram um eine gütliche Einigung mit dem Plattenmillionär, zumal vertraglich ein Rücktrittsrecht von Michael Jackson bei den Milleniumskonzerten ausdrücklich ausgeschlossen wurde. Zudem wollte Avram, der Michael Jackson seit 1972 als Konzertveranstalter und Konzertproduzent weltweit vertritt, eine gerichtliche Auseinandersetzung möglichst vermeiden - vergeblich.

Der Schaden, den Avram geltend macht, beläuft sich auf 11,2 Millionen US-Dollar, die er für Produktionskosten und übernommmene Verbindlichkeiten geleistet hat, sowie noch einmal 10 Millionen US-Dollar für den entgangenen Gewinn aus den beiden Silvesterkonzerten und den weltweiten Fernsehrechten, die er sich gesichert hatte. Avram hatte zudem bereits Garantien für Mindesteinspielsummen von den örtlichen Veranstaltern in Sydney und Honolulu in erheblichem Umfang vereinbart.

Avram: "Uns bleibt nichts anderes übrig, als Michael Jackson an seine Verantwortung als Künstler und Geschäftsmann zu erinnern. Mit 'I love you' allein ist es nicht getan."

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