Fonds Gesundes Österreich kontert Gewerbeverein und fordert Versachlichung der gesundheitspolitischen Diskussion

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf eine Presseaussendung des Gewerbevereines bedauert der Geschäftsführer des Fonds Gesundes Oesterreich, Dennis Beck, dass Unterstellungen und Untergriffe zunehmend den Sachargumenten in der gesundheitspolitischen Diskussion weichen.

"Der Vorschlag des Gewerbevereines, anstatt bei den Medikamentenkosten beim medizinischen Personal zu sparen, geht in die völlig falsche Richtung" betont der Geschäftsführer. "Die Kostenexplosion im Medikamentenbereich stellt ein Hauptproblem bei der Kostenentwicklung im Gesundheitsbereich dar. Es ist nicht einzusehen, dass wir in Österreich bei vielen Medikamenten weit über den europäischen Durchschnittspreisen liegen", so Beck.

Die Feststellung des Gewerbevereines, Medikamente seinen die menschenwürdigste und billigste Form der Behandlung, hält Beck für vom Ansatz her völlig falsch. "Natürlich ist die Entwicklung von immer besseren und wirksameren Medikamenten zu begrüssen. Entscheidend ist aber die richtige umfassende Betreuung durch die Ärzte, die den richtigen und vernünftigen Einsatz von Medikamenten miteinschliesst", stellt der Geschäftsführer fest und ergänzt: "Der billigste und menschenwürdigste Weg ist der Ausbau von Gesundheitsvorsorge und Prävention".

"Die Unterstellung, dass das Nachdenken über Einsparungspotentiale im Medikamentenbereich die Befürwortung von Euthanasie bedeutet, ist absurd und schadet einer dringend erforderlichen sachlichen Diskussion", schliesst Beck.

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