ZIERLER: Prammer sollte sich selbst entschuldigen

Ex-SPÖ-Frauenministerin ließ Alleinerzieherinnen, Studentinnen, Hausfrauen, Bäuerinnen und Selbständige im Regen stehen

Wien, 2000-06-21 (fpd) - "Prammer sollte sich besser selbst entschuldigen - für die Versäumnisse sozialistischer Frauenpolitik und die Diskriminierung von Müttern", erklärte heute FPÖ-Generalsekretärin und Frauensprecherin Theresia Zierler zu den Aussagen von Barbara Prammer. ****

"Für die SPÖ waren Frauen auch als Mütter nur dann etwas, wert, wenn sie in die Sozialversicherung einzahlen konnten, alle anderen waren offensichtlich nicht wichtig genug." Zierler erinnerte in diesem Zusammenhang an die Verkürzung der Karenzzeit und an das " Quasi-Berufsverbot" für Frauen in der Karenz. Das freiheitliche Modell gebe auch jenen eine Chance, die die damalige SPÖ-Frauenministerin Prammer im Regen stehen ließ:
Alleinerzieherinnen, Studentinnen, Hausfrauen, Bäuerinnen und Selbständige. Auch die pensionsbegründende Anrechnung der Kindererziehungszeiten sei ein Novum.

"Im übrigen verstehe ich die Aufregung nicht ganz: Wir Freiheitlichen haben uns immer gegen die sozialistische Ideologie der Diskriminierung nicht berufstätiger Mütter eingesetzt. Außerdem werden wir durch die Anhebung der Zuverdienstgrenze in der Karenzzeit gerade jene Frauen, die ihren Beruf nicht ganz aufgeben wollen, vom sozialistischen Berufsverbot befreien. Frau Prammer hätte also allen Grund, sich sowohl bei nicht berufstätigen als auch bei beruftätigen Frauen und Müttern zu entschuldigen", so Zierler abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC