Gewerbeverein: Waneck für Euthanasie wegen Medikamentenkosten?

Wien (OTS) - Medikamente werden überwiegend älteren Menschen zur Verbesserung deren Lebensqualität verabreicht. Nachdem laut Prof. Streissler die Lebenserwartung der heute sechzigjährigen Österreicher pro Jahrzehnt um 1,5- bis zwei Lebensjahre steigt und im seriösen Wissenschaftsjournal "Nature" den Bewohnern Japans für 2050 eine durchschnittliche Lebenserwartung von 90,9 Lebensjahren prognostiziert wird, ist es kein Wunder, dass die Medikamentenkosten steigen - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in einer Aussendung. Medikamente sind zum überwiegenden Teil die menschenwürdigste Art der Behandlung von Krankheiten und jedenfalls die kostengünstigste. Gesundheitsstaatssekretär und Arzt Waneck will seinen Fachkollegen - dort liegt nämlich das wahre Einsparungspotenzial - aber keine Einkommenseinbuße bescheren. Was liegt da näher, als auf die - zumeist global agierenden - bösen Pharmamultis zu schießen. Doktor med. Waneck wird zur Kenntnis nehmen müssen, dass eine zunehmend alternde Gesellschaft weitaus höhere Gesundheitskosten verursacht. Beim kostengünstigsten Therapeutikum -dem Medikament - anzusetzen, ist natürlich der falsche Weg und blanker Zynismus. Oder hat Waneck etwas anderes im Sinn, um die durch überwiegend geriatrische Behandlung verursachten Kosten zu senken?

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