Kogler: Rolle der ÖVP bei Bank-Burgenland-Affäre aufklärungsbedürftig

Grüne: SPÖ-Alleinschuld wegen pannonischem Proporz undenkbar

Wien (OTS) "Der Versuch der ÖVP, Landeshauptmann Stix und der SPÖ die alleinige Schuld am Milliardendebakel der Bank Burgenland zuzuschieben, ist ein leicht durchschaubares Ablenkungsmanöver", so der Vorsitzende des parlamentarischen Rechnungshofausschusses und Abgeordnete der Grünen, Werner Kogler. "Selbstverständlich bedarf die Rolle der SPÖ und insbesondere jene von Landeshauptmann Stix der besonderen Aufklärung. Es wäre allerdings zu billig, der SPÖ die alleinige Verantwortung für das existenzbedrohene Finanzdebakel der Bank Burgenland zuzuschieben. Zur nachhaltigen Schadensbegrenzung wird es daher unerläßlich sein, auch die Rolle der ÖVP beim Banken-Desaster zu durchleuchten", so Kogler.

Der Grün-Abgeordnete erinnert in diesem Zusammenhang daran, daß neben dem Präsidenten der burgenländischen Industriellenvereinigung und Bank-Burgenland-Aufsichtsratsvorsitzenden Frantsits auch andere ÖVP-nahe Personen im Aufsichtrat der Bank vertreten sind. "Warum der Aufsichtsrat einer Verlängerung des Vertrages von Vorstandsdirektor Gassner trotz des verheerenden Prüfberichtes der Nationalbank und entgegen deren Forderung nach Abberufung Gassners zugestimmt hat, ist mehr als untersuchenswert", so Kogler.

"Es zeigt sich einmal mehr, daß Wirtschaftsaffären dieses Ausmaßes nur in einem politischen Klima gedeihen können, das von jahrzehntelangem Proporz und Intransparenz geprägt ist", so Kogler abschließend.

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