Lichtenberger: Schmid darf Nebenbahnen-Einstellung nicht zustimmen

Einstellung trifft regionalen Tourismus und Pendler

Wien (OTS) "Die geplante Einstellung von 20 Nebenbahnen ist eine ökologische und regionalpolitische Katastrophe", kritisiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger, die gestrige Ankündigung von ÖBB-Generaldirektor Draxler. Die ÖBB betreibe damit ihre Selbstabschaffung im Regionalverkehr mit unabsehbaren Folgen für die Pendler und regionale Tourismusprojekte, wie etwa bei der Mariazellerbahn, der Krimmlerbahn oder der Außerfernerbahn.

"Minister Schmid darf diesen Anträgen der ÖBB nicht Folge leisten, will er nicht als Totengräber der Nebenbahnen dastehen", fordert Lichtenberger. Der Verkehrsminister ist jetzt gefordert unverzüglich mit den ÖBB und den regionalen Entscheidungsträgern einen Verkehrsgipfel einzuberufen, mit dem Ziel, die Nebenbahnen und damit den Nahverkehr zu erhalten. Wenn die ÖBB sich von bestimmten Bahnen zurückziehen will, müssen Betreibermodelle entwickelt werden, die die Mobilität in den Regionen sicherstellen.

"Keinesfalls kann hingenommen werden, daß zuerst eingestellt wird und erst dann über die Zukunft nachgedacht wird", so Lichtenberger. Minister Schmid hat noch bis Anfang Juli Zeit, diese unerträgliche Kahlschlagpolitik der ÖBB zu stoppen. Und alle, denen die Nebenbahnen ein Anliegen sind, müssen jetzt massiv gegen diese Kahlschlagpolitik auftreten, so Lichtenberger abschließend.

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