Visionen 2010: Wien - Vom Industriestandort zur Erlebniswelt

Wien (SPW) "Wien soll im 21. Jahrhundert die Wirtschaftsmetropole des südlichen Mitteleuropas werden, das Zentrum der Arbeit und Wirtschaft, der modernen, sauberen Industrien, der mitteleuropäischen Konzernzentralen und der unmittelbaren Umsetzung von Forschungsergebnissen in der industriellen Produktion" - so lässt sich der Grundtenor der Diskussionsveranstaltung "Stadt - Vom Industriestandort zur Erlebniswelt", die Dienstag abend im Wiener Rathaus von der SPÖ Wien veranstaltet wurde, beschreiben. Im offenen Diskurs wurden Fragen der Stadtplanung erörtert: "Für mich ist Wien im Jahr 2010 ein Knotenpunkt zwischen Ost und West. Mit Städten wie Brünn, Györ, ja sogar Warschau könnte ein spannendes Kommunikations-und Innovationsgeflecht entstehen", stellte ein Teilnehmer seine Vorstellungen klar. ****

Die Ängste der Menschen dies- und jenseits der Grenze vor der EU-Erweiterung seien zu respektieren, aber: "Auch Zu-Tode-gefürchtet ist gestorben", betonte eine Diskutantin. Man müsse eben offen über Probleme sprechen können: "Es ist klar, dass es sich hier um einen langwierigen Prozess des Zusammenwachsens handeln muss." Ein anderer erwiderte: "Wie sollen denn die Menschen lernen, mit Nachbarn aus den Reformstaaten umzugehen, wenn es schon mit Nachbarn aus der gleichen Straße oft schwierig genug ist?" Sowohl Fragen der Ökologie als auch jene der Industriestandorte sollten grenzüberschreitend behandelt werden: "... ein Grenzabbau im weitesten Sinn". Einig fanden sich die Diskutanten, als einer feststellte: "Die EU-Erweiterung liegt im Interesse Wiens."

Wien solle sich vermehrt als Dienstleistungsstadt präsentieren, um seine sozialen Standards auch in einem neo-liberalen Umfeld halten zu können, schlug ein älterer Diskussionsteilnehmer vor. Die Wiener könnten aber auch ohne weiteres auf ihre Industrie stolz sein: "Wir müssen mehr auf Forschung und Entwicklung setzen. Im U-Bahnbau oder bei den Straßenbahnen etwa haben wir ja auch durchaus Produkte, die als Referenz dienen", betonte Franz Ekkamp, SPÖ-Abgeordneter zum Wiener Gemeinderat abschließend. (Schluss) me

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